EU-Kommission: Bürokraten sollen trotz Krise mehr Geld bekommen


(C) Alexander Kirk, 2009, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Die mittlerweile etwa 45.000 EU-Beamten des EU-Molochs sollen trotz Krise mehr Geld bekommen. Rückwirkend zum 1. Juli 2012 soll der Lohn um 1,7 Prozent steigen, so ein aktueller Vorschlag der EU-Kommission in Brüssel.

Einen Abschlag habe man nun abermals, trotz der Euro- und Wirtschaftskrise, seitens der EU-Kommission klar abgelehnt. Dies aus dem Grund, da absolut nicht die Rede von einer erheblichen und abrupten Verschlechterung der wirtschaftlichen und sozialen Lage sein kann - was natürlich stimmt, es geht seit Jahren eher langsam, aber dafür stetig vonstatten.

Die Gehälter für die EU-Beamten sind seit dem damaligen Ausbruch der Krise, vor mehr als fünf Jahren, stetig weiter angestiegen. Die von der Krise immer mehr betroffenen Menschen innerhalb der Europäischen Union müssen also mit ihren Steuergeldern, welche anteilig planwirtschaftlich zu den EU-Bürokraten umverteilt werden, weiterhin für das zu erreichende Utopia zahlen.

Zuletzt hatte es immer wieder Streit zwischen den Mitgliedsstaaten und der Europäischen Kommission gegeben, wobei man forderte, dass die Kommission wegen der anhaltenden wirtschaftlichen Krise von der Ausnahmeklausel Gebrauch machen müsse, um somit die automatische Gehaltsanpassung auszusetzen.

Doch die Brüsseler-Zentrale lehnte dies immer wieder ab, weil "die Krise dafür nicht gravierend genug sei". Danach hatte der sog. Europäische Gerichtshof jene Gesetze bestätigt, welche zuvor von den gleichen Kreisen umgesetzt worden waren - aus „formalen Gründen“ gab man der Kommission recht.

Damit das Gefüge noch weiter existieren kann, muss natürlich weiterhin planwirtschaftlich umverteilt werden. Mit der Droge Geld bläst man dabei den Bürokraten-Apparat weiter auf und gönnt jenem ordentliche Löhne. Die Masse der Bürokraten ist also sicherlich nicht der Meinung, dass dies schlecht wäre und kassiert „gerne“ weiter.

Ein Beamter der EU bekommt bereits in der untersten Besoldungsstufe zwölf Monatsgehälter zu je 2654 Euro, in der obersten Stufe gar 18.371 Euro. Akademiker steigen in der fünften Stufe ein, welche ein monatliches Gehalt von 4350 Euro verspricht.

Quelle: FAZ - Bild: flickr (symbolisch)

  
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