Unerlaubt eingereist: McAfee in Guatemala festgenommen


(C) Tar Sands Blockade, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Zuletzt hatte sich John McAfee mit seinem Anwalt aus Guatemala gemeldet und der Regierung von Belize vorgeworfen, dass man ihn jagen würde. Nun gab es eine überraschende Wendung in diesem Fall. Medienberichten zufolge wurde der Software-Pionier in Guatemala festgenommen.

Dies aus dem Grund, da der 67-Jährige unerlaubt eingereist sei und man ihn nun in seine Wahlheimat Belize oder sein Herkunftsland USA ausliefern könnte, so ein Polizeisprecher in Guatemala.

McAfee werde nun an die Einwanderungsbehörde überstellt, welche danach über eine mögliche Auslieferung entscheiden soll. Anfang dieser Woche war McAfee in das Land gereist, um dort politisches Asyl zu beantragen.

Der Antrag auf Asyl in Guatemala wurde vom Software-Unternehmer dabei nur Stunden vor der nun erfolgten Festnahme gestellt. Der Anwalt sagte zuletzt, dass McAfee ein "Opfer von Verfolgung und auch Schikane" sei. McAfee könne in Guatemala mit der Regierung und den Menschen "zusammenarbeiten" oder sich wohltätig engagieren, hieß es weiter.

McAfee steht in Belize, nach Angaben der dortigen Polizei, unter Verdacht seinen Nachbarn erschossen zu haben. Letzten Monat fand man den Mann, ebenfalls US-Bürger, tot auf. Seitens der Regierung von Belize hatte man zuletzt mitgeteilt, dass McAfee wohl Konsument von synthetischen Drogen gewesen sein soll.

Beim damaligen Tatort in Belize fand die Polizei wohl keine Hinweise auf ein gewaltsames Eindringen in das Haus von Gregory Faull, dem erschossenen Nachbarn von McAfee. Zuletzt hatte der Software-Unternehmer gegenüber dem Online-Magazin „Wired“ geäußert, dass er beunruhigt sei, da Faulls Killer auch hinter ihm her ist.

Bild-Quelle: flickr (symbolisch; kein Bezug)

  
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