Russland: Stärkster Wintereinbruch seit mindestens 20 Jahren


(C) Petr Magera, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

In Teilen Russlands hat man derzeit mit heftigem Schneetreiben und Kälte zu kämpfen. Dies führte zuletzt zu teils massiven Behinderungen auf den Straßen und auch im Flugverkehr, an zahlreichen Orten kam es wegen der winterlichen Verhältnisse gar zu Stromausfällen.

Gegenüber der Nachrichtenagentur Interfax gab der Leiter des Wetterdienstes Moskau, Roman Wilfand, an, dass dieser Winter der härteste und auch kälteste seit etwa 20 Jahren wird. Im Osten des Landes hatte man am Dienstag gar Minus 39 Grad Celsius gemessen.

Teils starke Sturmböen mit bis zu 30 Metern die Sekunde rissen Stromleitungen von den Masten. Im gesamten Land mussten in den letzten Tagen mehr als 80 Menschen wegen Unterkühlung oder Sturzverletzungen in Krankenhäusern behandelt werden.

Darüber hinaus viel an zahlreichen Orten des Landes der Schulunterricht aus. Dies u.a. deshalb, weil Wege nicht passierbar waren oder in den Schulgebäuden die Heizungen ausfielen. In Moskau selbst waren etwa 7000 Arbeiter am Werk, um die Straßen und Wege von zuletzt 13 Zentimeter Neuschnee zu befreien.

In der russischen Hauptstadt kam es wegen den extrem-winterlichen Verhältnissen zu teils kilometerlangen Staus. Schnee und Eisregen blockierten auch massiv die drei internationalen Flughäfen in Moskau.

Erst am letzten Wochenende fegte ein heftiger Schneesturm über Teile des Landes hinweg. Ein Mega-Stau von 70 Kilometern Länge machte hierbei von sich reden. Mindestens 4000 Lastwagen kamen auf der Strecke zwischen den Metropolen Moskau und St. Petersburg tagelang nicht voran.

Bild-Quelle: flickr (symbolisch; "Moskau im Schnee")

  
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