MAN: Kurzarbeit für die erste Jahreshälfte 2013


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Die Lage bei MAN scheint nicht unbedingt rosig zu sein, das kündigte sich bereits in den vergangenen Monaten immer mehr an. Wegen der in Europa vorherrschenden Absatzkrise muss das Unternehmen nun ernsthafte Schritte vollziehen.

Seitens MAN wolle man nun die Produktion weiter drosseln und auch Kurzarbeit steht auf dem Plan. Für die erste Jahreshälfte 2013 müsse man mit derartigen Maßnahmen rechnen, kündigte man an. Die Kurzarbeit soll dabei ab Januar eingeführt werden. Nach aktuellen Informationen soll diese gleich nach der Weihnachtspause ab 14. Januar umgesetzt werden, so ein Bericht der Süddeutschen-Zeitung.

Mit Blick auf das Werk Salzgitter seien etwa 1800 und im Werk von München etwa 3500 Mitarbeiter von diesen Maßnahmen betroffen, heißt es in dem Bericht. Begründen tat man diesen Schritt u.a. mit der Absatzflaute und auch damit zusammenhängend der Nachfrage. Der Chef des europäischen Lkw-Geschäfts, Anders Nielsen, sagte dazu: "Wir müssen unsere Produktion der Nachfrage anpassen".

Die Kurzarbeitsmaßnahme sei bereits bei der deutschen Bundesagentur für Arbeit beantragt worden, teilte man mit - dies wurde für die erste Jahreshälfte 2013 getan. Es sei aus heutiger Sicht auch nicht ausgeschlossen, dass diese Maßnahme der Kurzarbeit ggf. verlängert werden muss.

Dies sei vor allem von der weiteren Entwicklung am Markt abhängig. Ein Stellenabbau sei wohl aber nicht geplant, zumindest aus der heutigen Sicht heraus nicht.

Aber nicht nur bei MAN hat man mit der Schuldenkrise in Europa und der Absatzkrise im LKW-Markt zu kämpfen, auch Daimler drosselte zuletzt wegen jener Umstände seine Produktion. Kurzarbeit hatte man bei Daimler Trucks jedoch noch nicht ins Auge gefasst.

  
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