Utopischer Weihnachtsbaum in Brüssel erhitzt die Gemüter


Foto: Facebook - Der Utopia-Baum in Brüssel

Über das Soziale Netzwerk Facebook brachten bereits über 11.000 Bürger der belgischen Stadt Brüssel ihren Protest gegen den skurrilen Weihnachtsbaum 2012 zum Ausdruck. Doch dieser im Vorfeld aufflammende Protest scheint nichts bewirkt zu haben, das utopische Ding wurde trotzdem installiert.

In Augenschein genommen werden kann der "Tannenbaum" auf dem Grande Place in Brüssel. Bei Facebook geistern bereits verschiedene Fotografien des "Objekts" umher, wobei die allgemeinen Kommentare derart ausfallen, dass dieses ominöse Gebilde eher als kulturzersetzend wahrgenommen wird.

Seitens des Brüsseler Bürgermeisters verteidigte man das geometrische Gebilde und ließ sich nicht vom Protest der Massen abbringen, jenes letztendlich doch, in utopisierendem Lichtschein bestrahlt, aufzustellen.

Da dieser "moderne" Weihnachtsbaum im Epizentrum der Europäischen Union, in Brüssel, aufgestellt wurde, kann man durchaus den Verdacht hegen, ob nicht etwa jene örtlichen Strömungen der Europäischen Union eine inspirierende Eingabe tätigten, um mit diesem Weihnachtsfest das neue Utopia, im Glanze der Irrationalität, ausgedrückt durch jenes Gebilde, einzuläuten.

Die Stadt Brüssel hat die geometrische Lichtinstallation übrigens "als zeitgenössische und künstlerische Variante" dargestellt. Der Bruch mit der Tradition ist sogar begehbar, täglich zwischen 11 und 16:30 Uhr.

Mitte November wurde die Debatte in den Sozialen Netzwerken durch einen Kommentar von Bianca Debaets, Mitglied des Stadtrates, erhitzt. Sie begründete diese Wahl mit religiösen Motiven, denn der Weihnachtsbaum als Symbol des christlichen Weihnachtsfestes könne die Gefühle der Vertreter anderer Religionen verletzen.

Bild vom Brüssel-"Weihnachtsbaum" - hier klicken

  
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