Seehofer klar gegen weiteren Schuldenschnitt für Griechenland


(C) Ralf Roletschek, fahrradmonteur.de, 2012, Bild: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Zuletzt hatte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel durchblicken lassen, dass man wohl auf mittelfristige Sicht doch mit einem weiteren Schuldenschnitt für Griechenland rechnen müsse.

Doch ganz anderer Auffassung ist der CSU-Mann Horst Seehofer, dieser sprach sich nun abermals klar gegen einen Schuldenerlass aus. Bei einer Vorstandssitzung in München sagte der bayerische Ministerpräsident an diesem Montag, dass er von einem solchen Schritt rein "gar nichts" halte.

So würden betroffene Eurokrisenländer, welche sich wirklich um Reformen und auch Einsparungen bemühen, dadurch bestraft werden, wenn auf der anderen Seite weiteren Schuldenländern ein Teil der Schulden erlassen wird.

Würde man wirklich vom Grundsatz der Hilfen ausgehen, gegen entsprechende Auflagen, dann müsse man auch darauf bestehen können, dass diese Auflagen, wie etwa Sparen, Reformanstrengungen und Überwindung der Schuldenkrise, ernsthaft vollzogen werden.

Auch der Generalsekretär (Alexander Dobrindt) der deutschen Partei CSU klemmte sich in die Thematik ein. Er sagte, dass ein solch neuer Schuldenerlass klar ein falsches Signal an die betroffenen Krisenländer senden würde, ganz frei nach: "Eure Schulden müssen bloß groß genug sein, dann kümmert sich der deutsche Steuerzahl schon darum".

Zuvor machte er, in Bezug zum Schuldenerlass für Griechenland, ebenfalls deutlich: „Ein Schuldenerlass für Griechenland wäre der Dammbruch“.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
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