Nordkorea: Russen fordern Verzicht vom geplanten Test einer Langstreckenrakete


Nordkorea Propaganda-Poster

Letzte Woche kündigte Nordkorea einen Raketentest noch für diesen Monat an. Man wolle einen neuen Satelliten ins All befördern, hieß es. Andere sehen dahinter eher eine getarnte Testaktion einer Langstreckenrakete.

Nun hat sich auch Russland in diese Thematik eingeschaltet und die Regierung Nordkoreas aufgefordert von dem Raketentest "abzusehen". Seitens des russischen Außenministeriums ließ man dazu verlauten, dass "Pjöngjang die Entscheidung für diesen Test dringend überdenken" muss.

Man verwies auch auf die Einhaltung der Vorgaben durch den UN-Sicherheitsrat, an diese müsse man sich halten - mit einem direkten Verweis auf die Resolution 1874. Jene wurde im Jahr 2009 verabschiedet, als Nordkorea Atomwaffentests unternehmen wollte.

Von japanischer Seite will man wohl auf Nummer sicher gehen, man brachte Patriot-Abwehrraketen in Stellung. Am vergangenen Wochenende kündigte man nämlich seitens des Pjöngjanger-Regimes an, dass man noch vor Jahresende eine Langstreckenrakete testen wolle, was Japan übel aufstieß.

Offiziell soll ein Satellit ins All befördert werden, doch die USA, Japan und Südkorea sind anderer Auffassung und denken, dass damit ein illegaler Test einer Langstreckenrakete durchgeführt werden soll.

Im japanischen Fernsehen berichtete man bei NHK, dass ein japanisches Schiff mit Patriot-Raketen Kurs auf Süden genommen habe, nachdem dieses eine Marinebasis im Westen des Landes verlassen hat.

Am vergangenen Samstag wies der jap. Verteidigungsminister Satoshi Morimoto die Armee an, dass man entsprechende Vorbereitungsmaßnahmen, wegen dem nordkoreanischen Abschuss, vorbereiten müsse.

  
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