Nach Durchsuchung - Verband sieht Pressefreiheit in Deutschland bedroht


(C) NS Newsflash, 2011, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Deutsche Journalistenverbände kritisieren die Durchsuchung bei einem Reporter der Zeitung "Berliner Morgenpost". Demnach handelt es sich um einen rechtswidrigen Eingriff in die im Grundgesetz geschützte Pressefreiheit und das Redaktionsgeheimnis.

Die durchgeführte Durchsuchung fand im Zusammenhang mit der Suche nach einer wohl undichten Stelle bei der Polizei statt, diesbezüglich werden Ermittlungen geführt.

Nachdem der deutsche Axel Springer Verlag eine Beschwerde gegen die Beschlagnahmung und auch Auswertung der mitgenommenen Unterlagen einbrachte, ruht dessen Auswertung vorerst. Am vergangenen Mittwoch unternahm man seitens der Staatsanwaltschaft und Polizei einen Schritt, um Wohnung als auch Redaktion des betroffenen Journalisten zu durchsuchen.

Es wird der Verdacht gehegt, dass dieser angeblich einen Beamten des Berliner LKAs mit Geld bestochen haben soll. Es soll sich angeblich um verschiedene Informationen über Polizeiaktionen gegen die sog. „Rockerszene“ handeln, heißt es.

Seitens des Journalistenverbands DJU sagte man, durch Cornelia Haß: "Anscheinend ist die Berliner Polizei so sehr unter Druck, endlich einen Maulwurf zu präsentieren und damit vielleicht auch von Fehlern in den eigenen Reihen abzulenken, dass sie vollkommen über das Ziel hinaus schießt".

Die gefahrenen Maßnahmen der deutschen Staatsstrukturen seien unverhältnismäßig, kritisierte man allgemein. Denn die Pressefreiheit und Quellenschutz stehen höher als solche Verdächtigungen.

Weitere Hintergrunddetails zu dieser Sache, erhalten Sie im Artikel "Durchsuchung bei Journalisten: Verband sieht Pressefreiheit bedroht", unter der Quelle von Heise Online.

Quelle: heise - Bild: flickr (symbolisch)

  
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