Kritik an Auszeichnung: EU hat den Nobelpreis nicht verdient


(C) UGG Boy Girl, 2005, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Als die Europäische Union (EU) den diesjährigen Friedensnobelpreis erhalten hat, war die Belustigung darüber groß. Diese Selbstauszeichnung zeigt jedoch deutlich an, dass die narzisstisch dominierten Spitzen der EU durchaus gefährlich in ihren irrationalen Interaktionen sind (u.a. Gewissenlos, kein Moralempfinden - siehe auch Literatur: Die narzisstische Gesellschaft; Maaz).

Negative Stimmen kamen zuletzt auch von jenen Personen, die den Friedensnobelpreis wirklich verdienten, darunter Desmond Tutu, Mairead Maguire und Adolfo Perez Esquivel. In einem gemeinsamen Brief werfen sie der EU nun vor, dass diese Teil der Konflikte ist, welche auf der ganzen Welt bestehen. Die Europäische Union ist nicht der Kämpfer für Frieden, den Alfred Nobel im Sinn hatte, heißt es im EU-Observer.

Der Preis sei durch das norwegische Nobel-Komitee derart umgestaltet worden, dass die Auszeichnung mit diesem nicht mehr an der ursprünglichen Idee anknüpfe.

Desmond Tutu, Mairead Maguire und Adolfo Perez Esquivel riefen in ihrem gemeinsamen Brief auch dazu auf, dass das Preisgeld in der Höhe von 930.000 Euro einzubehalten sei, obwohl die Europäische Union es scheinheilig an Wohltätigkeitsorganisationen für Kinder, die Opfer eines Krieges geworden sind, geben möchte.

Weitere Informationen zur Thematik Nobelpreis und EU, erhalten Sie im Artikel "Ohrfeige von Ex-Preisträgern: EU hat den Nobelpreis nicht verdient", unter der kenntlich gemachten Quelle von Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten (kurz: DWN).

Quelle: DWN - Bild: flickr (symbolisch)

  
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