Krise: Autobauer VOLVO fährt Produktion erneut zurück


(C) Dale Gillard, 2006, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Der schwedische Autobauer VOLVO steht weiter unter Druck. Wegen der wirtschaftlichen Irritationen muss das Unternehmen nun seine Produktion weiter zurückfahren, da eine sinkende Nachfrage vorliegt.

So teilte man etwa mit, dass in dem schwedischen Werk Torslanda bereits drei Tage vor dem anstehenden langen Weihnachtswochenende die Produktion angehalten wird. Mit Blick auf das ausländische Werk in Belgien/Gand hieß es, dass die Montage für zwei Tage ausgesetzt wird.

Im kommenden Jahr plane man zudem eine Drosselung der Produktion. In dem Werk von Torslanda sollen im nächsten Jahr nur noch 45 anstatt der bisherigen 50 Autos pro Stunde vom Band laufen. Erst im vergangenen Oktober dieses Jahres hatte man die Produktion von 57 auf 50 pro Stunde gesenkt.

Zudem schloss man Ende Oktober das Werk für eine ganze Woche, da eine Überproduktion vorhanden war. Im Verlauf des Jahres 2012 war die Nachfrage nach Neuwagen kontinuierlich weiter zurückgegangen, aus diesem Grund musste man seitens VOLVO flexibel handeln und auch mit Blick in die nahe Zukunft jenes Konzept weiterverfolgen, denn bislang lässt sich keine nachhaltige Trendwende erkennen.

Im belgischen Werk Gand hat VOLVO derzeit 5200 Mitarbeiter, in dem schwedischen Werk Torslanda etwa 3200. Seit dem Jahr 2010 gehört der Autobauer Volvo zum chinesischen Geely-Konzern.

Volvo (Umsatz 2009: etwa 218 Milliarden Kronen) ist ein schwedischer Nutzfahrzeug-Konzern. Gegründet wurde er 1927 als Automobil-Hersteller, verkaufte den Pkw-Geschäftsbereich Volvo Car Corporation aber 1999 an Ford, die diese wiederum im Jahre 2010 an Geely verkaufte.

Bild-Quelle: flickr (symbolisch für "Volvo")

  
Bücherindex Bild Link