Rüstung: Deutschland beliefert Israel massiv mit Killerwaffen


(C) Bundeswehr-Fotos, Bienert, 2010, Bild: Wikipedia (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Die deutsche Bundesregierung soll einem Bericht vom Handelsblatt zufolge massiv Waffen an Israel liefern. So soll man in den vergangenen Monaten die "sicherheitspolitische Zusammenarbeit" derart verstärkt, dass Israel "alles bekommt, was es haben wolle".

Bei den Lieferungen geht es wohl um Technologie wie Aufklärungs- und auch Funktechnik, wie etwa Radar- oder Sonar, welche für die Marine Israels bestimmt sind, als auch Pläne für Startvorrichtungen von ballistischen Flugkörpern aus Torpedorohren der bereits gelieferten deutschen U-Boote.

Die U-Boote sind dabei für Israel besonders wichtig, denn da sie rel. schlecht zu orten sind, steckt in dieser militärischen Komponente ein wichtiger Abschreckungsfaktor für äußere Feinde.

Daher müssen die Torpedorohre der U-Boote umgerüstet werden. Dies aus dem Grund, um aus diesen auch Flugkörper abfeuern zu können, welche eine große Reichweite haben.

Doch nicht nur mit Blick auf diese militärische Technologie soll die deutsche Bundesregierung jeden Wunsch von Israels Lippen abgelesen. Der geheim tagende Bundessicherheitsrat soll demnach auch besonders strittige Waffen für die Landkriegsführung genehmigt haben, so der Artikel vom Handelsblatt.

Dazu ist aus Regierungskreisen der Bundesregierung und auch der Wehrtechnikindustrie hervorgegangen, dass der deutsche Bundessicherheitsrat auch diverse Waffensysteme für die Landkriegsführung genehmigte. Gerade diese waren in der Vergangenheit aber immer wieder strittig.

Hier galt speziell das deutsche "Auswärtige Amt" als blockierende Kraft. Vor der letzten Sitzung des Gremiums Anfang der Woche sei es zu einem Konflikt zwischen Kanzleramt und Auswärtigem Amt über die Lieferung von panzerbrechenden Waffen (P3) nach Israel gekommen, berichtet die Zeitung.

Es handelt sich dabei um moderne Panzerfäuste, die man nicht nur gegen Fahrzeuge zur Anwendung bringen kann, sondern auch im Häuserkampf. Die deutsche Bundeswehr hat jene Waffen bereits schon seit geraumer Zeit im Einsatz.

Das Außenministerium soll mittlerweile der Lieferung derartiger Waffen zugestimmt haben, heißt es in dem Artikel. Den für die Lieferung ausschlaggebenden Antrag hatte das in Deutschland angesiedelte Unternehmen Dynamit Nobel Defence (a) gestellt, welches eine Tochter des staatlich israelischen Rüstungsunternehmens Rafael ist.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch; kein Bezug)

  
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