Die Deutsche Bahn braucht deutlich mehr Geld für ihr Schienennetz


(C) Sebastian Terfloth, 2007, Bild: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Weil es beim deutschen Schienennetz scheinbar nicht so läuft, wie man sich dies seitens der Deutschen Bahn wünscht, verlangt man nun vom Staat, respektive Steuerzahler, mehr Geld für das Schienennetz. Gegenüber der FAZ sagte der DB Infrastrukturvorstand Volker Kefer, dass man wohl mit einem dreistelligen Millionenbetrag rechnen muss.

Insgesamt sei die deutsche Infrastruktur nicht nachhaltig finanziert. Für neu getätigte Investitionen dürfe sich die Deutsche Bahn nicht immer weiter verschulden, klagt man. Dies u.a. aus dem Grund, da sonst Ergebnisziele nicht mehr erreicht werden könnten.

Dabei sprach man ebenfalls die Zahlungen des Bundes an, welche als zu gering angesehen werden, um damit einen Erhalt des bestehenden Netzes zu gewährleisten. Insgesamt hat das Schienennetz (das größte in Europa) der Bahn einen sehr großen Umfang und umfasst über 64.000 Kilometer.

Vom Bund erhält die Deutsche Bahn im Jahr 2,5 Milliarden Euro, als sogenannte Ersatzinvestitionen. Doch dies wird mit Blick auf den Erhalt des deutschen bestehenden Netzes wohl nicht mehr ausreichend sein. Man verlangt nun eine Aufstockung um mindestens 500 Millionen Euro.

Auch der deutsche Verband Allianz Pro Schiene (Bahnlobbyverband) forderte dies zuletzt. Doch ob dies in der Gesamtheit ausreichen wird, steht schon heute zu bezweifeln.

Mit neuen Baumaßnahmen wird man sicherlich mehr als eine Milliarden Euro benötigen. Seitens des Ehrenvorsitzenden des Fahrgastverbands Pro Bahn, Karl-Peter Naumann, verlangte man zuletzt sogar, dass der Bund auf die bisherige Gewinnbeteiligung der Deutschen Bahn, jährlich etwa 500 Millionen Euro, verzichten solle.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
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