Assange soll angeblich unter einer chronischen Lungenkrankheit leiden


(C) Espen Moe, 2010, Bild: Wikipedia (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Medienberichten zufolge soll der Mitgründer der Enthüllungsplattform "Wikileaks", Julian Assange, wohl an einer chronischen Lungenentzündung erkrankt sein, dies soll aus Angaben der ecuadorianischen Botschafterin in Großbritannien hervorgehen, heißt es.

Am vergangenen Mittwoch gab diese dazu an, dass sich der gesundheitliche Zustand von Assange "jederzeit verschlechtern" könnte. Vor über fünf Monaten hatte sich Julian Assange in das in London ansässige Botschaftsgebäude Ecuadors geflüchtet.

Mit diesem taktischen Schachzug wollte er einer Auslieferung Großbritanniens nach Schweden zuvorkommen. Dort wirft man dem Wikileaks-Mitgründer "sexuelle Vergehen" vor. Nach Angaben von Ecuadors Botschafterin, Ana Alban, würde man die jeweiligen Kosten für die medizinische Versorgung von Assange übernehmen, damit so eine regelmäßige Untersuchung stattfinden könne.

Wie der derzeitige Gesundheitszustand Assange‘s ist, wollte die Botschafterin nicht angeben, heißt es in Medienberichten. Auch die offizielle Wikileaks-Sprecherin Kristinn Hrafnsson hat wohl diesbezüglich eine Stellungnahme abgelehnt.

Erst am vergangenen Mittwoch war Assange in einem Gespräch bei US-Sender CNN zu sehen, dort wollte er auf Nachfrage keine Angaben zu seinem Gesundheitszustand machen, er meinte, dies „sei nicht wichtig“. Erst Anfang November hatte ein Anwalt von Assange durchblicken lassen, dass er besorgt über den gesundheitlichen Zustand seines Mandanten ist.

Ende September hatte Assange selbst in einem Fernsehinterview von seinem angeschlagenen Gesundheitszustand gesprochen. Was dahinter steckt, kann nur gemutmaßt werden. Entweder anwaltliche Taktiken oder auch etwas Reales.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
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