Pflanzenschutzmittel: BASF übernimmt Becker Underwood


(C) Gerd W. Zinke, 2006, Bild: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Mit der Übernahme des auf "Pflanzenschutzmittel" spezialisierten US-Unternehmens "Becker Underwood" richtet sich der deutsche Chemiekonzern BASF für seine langfristige Wachstumsstrategie aus. Der Übernahmedeal hat einen Umfang von 785 Millionen Euro, heißt es.

Mit der Übernahme werde BASF nun zu einem führenden Anbieter für biologische Mittel zur Behandlung von Saatgut, so eine Unternehmensmitteilung vom Mittwoch. Mit Blick auf die kommenden Monate sei nun die Integration der Geschäfte in den Konzern geplant.

Erworben hatte BASF das Unternehmen "Becker Underwood" von der US-Investmentgesellschaft Norwest Equity Partners. Seitens des BASF-Vorstands, Andreas Kreimeyer, gab man zur Übernahme an: "Die Akquisition passt ausgezeichnet zu unserer langfristigen Wachstumsstrategie".

Das US-Unternehmen "Becker Underwood" hat seinen Sitz im US-Bundesstaat Iowa. Ausgerichtet ist es auf verschiedene Technologien zur Saatgutbehandlung, als auch Produkte für Tiernahrung, den Gartenbau und auch der benannte Pflanzenschutz.

Becker Underwood hat eine starke Position in Nordamerika, man wolle seitens BASF nun das Kerngeschäft weiter ausbauen, um so global expandieren zu können. Das Tierernährungsgeschäft von Becker Underwood wird in den BASF-Unternehmensbereich Nutrition & Health integriert.

Im Jahr 2011 hatte der weltweit größte Chemiekonzern BASF einen Umsatz von etwa 73,5 Mrd. EUR, wobei ein Gewinn von circa 6,2 Mrd. Euro anfiel. BASF erwirtschaftete 2011 in seiner Pflanzenschutzsparte Crop Protection rund 4,2 Milliarden Euro Umsatz. BASF ist in den Branchen Chemische Industrie, Öl und Gas aktiv.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
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