Google Chrome: Sieben Schwachstellen im Browser geschlossen


Altes Google Chrome Logo; bis April 2011

In einer aktuellen Updatemeldung hat Google sieben Schwachstellen in seinem Browser "Chrome" geschlossen. Die bekanntgewordenen Schwachstellen konnten dafür ausgenutzt werden, um Schadcode in ein System einzuschleusen, um so mit den Rechten des angemeldeten Nutzers beliebigen Code auszuführen.

Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte an diesem Mittwoch ebenfalls eine entsprechende Meldung herausgegeben.

Durch die Lücken war es möglich, dass der angegriffene Computer des Opfers zum Absturz gebracht werden konnte oder auch Informationen auf diesem offengelegt wurden.

Seitens des BSI empfiehlt man daher, dass ein Sicherheitsupdate durchgeführt wird. Benutzer des Browsers könnten dies etwa durch einen manuellen Updateprozess erledigen oder die Einstellungen so wählen, dass ein automatisches Update erfolgt. Alternativ könne man auf der offiziellen Webseite von Google auch die aktuellste Version von "Chrome" herunterladen.

Der Google-Webbrowser Chrome wurde im September 2008 offiziell gestartet. Seit Dezember 2008 steht dabei die erste finale Version zur Verfügung. Zentrales Konzept ist die Aufteilung des Browsers in optisch und auf Prozessebene getrennte Browser-Tabs.

Zuletzt hatte Google mit einer Online-Kampagne (Leistungsschutzrecht) Kritik auf sich gezogen, als die deutsche Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) jenes Vorgehen des US-amerikanischen Konzerns heftig kritisierte. Indirekt rief sie zum Boykott des Suchmaschinenanbieters auf.

  
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