Studie aus Schweden: Softdrinks steigern das Prostatakrebs-Risiko enorm


(C) Vicki Nunn, 2010, Bild: Wikipedia (gemeinfrei)

Softdrinks sind als schnelle Erfrischung bei vielen Menschen sehr beliebt. Doch eine aktuelle Studie aus Schweden zeigt, dass Softdrinks nicht unbedingt das Beste für die eigene Gesundheit sind.

Schon der Genuss von einem Softdrink pro Tag steigert demnach die Gefahr bei Männern an einer äußerst aggressiven Form des Prostatakrebses zu erkranken, stellte man fest. Die entsprechende Studie aus Schweden wird in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "American Journal of Clinical Nutrition" veröffentlicht.

In der Studie zeigte sich, dass Männer bei einem regelmäßigen Konsum von Softdrinks oder auch anderer zuckerhaltigen Getränken ein etwa 40 Prozent höheres Risiko aufwiesen, mit gesundheitlichen Problemen konfrontiert zu werden.

In der Studie waren 8000 Männer mit einbezogen worden, bei denen man in der Studie die Ess- und Trinkgewohnheiten unter die Lupe nahm. Die Männer hatten ein Alter zwischen 45 und 73 Jahren, der Studienzeitraum betrug 15 Jahre. Nur 330 Milliliter am Tag reichten den Ergebnissen der Studie zufolge aus, um das Risiko um etwa 40 Prozent zu steigern.

Doch nicht nur Softdrinks wurden mit einbezogen, auch andere zuckerhaltige Nahrungsmittel, wie etwa Frühstücksflocken. Bei diesen zeigte sich ein gesteigertes Risiko von etwa 38 Prozent. Bei einem reglementmäßigen Konsum stieg in dieser prozentualen Angabe das Risiko an einer milderen Form des Prostatakrebses zu erkranken, heißt es.

Die leitende Doktorandin Isabel Drake sagte zu den Ergebnissen der Studie, dass nun noch weitere Untersuchungen notwendig sind, um eine Änderung der Ernährungsrichtlinien zu unternehmen. Doch schon mit den jetzig vorliegenden Ergebnissen der Studie gebe es genügend Gründe den Konsum von Softdrinks zu beschränken.

Quelle: NZ-Herald - Bild: Wikipedia (symbolisch)

  
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