Hurrikan Sandy könnte der Versicherungsbranche mehr kosten als bislang erwartet


(C) U.S. Air Force photo by Master Sgt. Mark C. Olsen, 2012, Bild: Wikipedia (gemeinfrei)

Die zuletzt getätigten Schätzungen zum Gesamtschadensbild durch den Hurrikan Sandy scheinen wohl doch ein wenig zu optimistisch gewesen zu sein. Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re hat nun aktuelle Einschätzungen bekanntgegeben, welche wohl deutlich höher liegen, als bislang angenommen worden war.

Nach Angaben der Swiss Re müsse man mit bis zu 25 Milliarden US-Dollar rechnen, welche auf die Versicherungsbranche zukämen. Die Swiss Re schätzt aus der heutigen Sicht heraus, dass man selbst etwa 900 Millionen US-Dollar tragen muss.

Damit ist der Schweizer Rückversicherungskonzern der erste unter den großen Rückversicherern, der eine solche Einschätzung zu den Schäden abgegeben hat.

Seitens des deutschen Rückversicherers Munich Re hatte man vor circa drei Wochen lediglich eine vorsichtige Schätzung zu den zu erwartenden Belastungen, "in einem dreistelligen Millionenbereich", angekündigt.

Der ebenfalls deutsche Rückversicherer Hannover Rück hat bislang noch keine generelle Einschätzung abgegeben. Seitens des Hannover-Rück-Finanzchefs Vogel gab man zu den Schäden durch den Hurrikan Sandy lediglich zu verstehen, dass "Sandy" den Budgetrahmen nicht "sprengen werde".

Zuletzt hieß es aus dem US-Bundesstaat New Jersey, dass hier das Gesamtschadensbild, nach vorläufigen Neuberechnungen, wohl einen Umfang von mind. 30 Milliarden US-Dollar ausmachen wird. Darin mit eingeschlossen, so die Neueinschätzung, seien auch Schäden an Unternehmen und privaten Haushalten, sowie in den Bereichen der Energieversorgung und der Infrastruktur. Mehr hier

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
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