Sparen: ThyssenKrupp steht vor milliardenschwerem Sparprogramm


(C) M 93, 2012, Bild: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Bei ThyssenKrupp steht in den kommenden drei Jahren wohl das Stichwort "Einsparung" im Fokus. Der Stahlkonzern will Medienberichten zufolge die Kosten in den nächsten drei Jahren um etwa zwei Milliarden Euro senken.

So will man (Süddeutsche-Zeitung) aus Unternehmenskreisen erfahren haben, dass der Vorstandschef Heinrich Hiesinger wohl versucht auf diese Weise der Einsparungen die mit Problemen behafteten Stahlwerke in Brasilien und auch den USA "als Ganzes zu erhalten".

Dabei merkte man an, dass mit diesem anvisierten Sparpaket wohl keine Entlassungen verknüpft sind. Nach einer Anfrage bei ThyssenKrupp sagte man hier zur Sache: "Wir nehmen zu Spekulationen keine Stellung", der Jahresabschluss sei noch nicht aufgestellt worden, teilte man mit.

Weiter hieß es in dem Bericht der SZ, dass Hiesinger neben den Einsparungen auch zusätzliches Geld aktivieren wolle, um so weiter gut laufende Geschäfte ausbauen zu können. Mit diesen Maßnahmen sollen in den kommenden Jahren fast zwei Milliarden Euro zielgerichtet investiert werden, speziell in den Bereichen Entwicklung und Forschung, heißt es weiter.

Seitens der Süddeutschen-Zeitung sprach man hier von den Sparten der Marine, Industrieanlagen und auch Aufzüge. Das Stahlgeschäft von ThyssenKrupp leidet wegen der vorherrschenden Eurokrise und der allgemeinen Wirtschaftslage, welche nach unten zieht. In Folge der Eurokrise hatte der Konzern bereits Kurzarbeit angemeldet.

Mit Blick nach Brasilien und die USA machten ThyssenKrupp speziell die Verluste der neuen Werke zu schaffen, man sucht derzeit fokussiert nach einem Käufer. Mit dem Verkauf möchte man mindestens die nach dem Buchwert bemessenen sieben Milliarden Euro erzielen. Seitens verschiedener Analysten schätzt man den Wert jedoch nur auf zwischen drei und vier Milliarden Euro ein.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
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