Nach Sandy: Schaden im US-Bundesstaat New Jersey bei mind. 30 Milliarden US-Dollar


(C) Cyclonebiskit, 2012, Bild: Wikipedia (gemeinfrei)

Nach dem heftigen Sturm Sandy, an der Ostküste der Vereinigten-Staaten, werden die Schadenseinschätzungen immer konkreter. Alleine der US-Bundesstaat New Jersey muss nach aktuellen Schätzungen mit einem Gesamtschadensbild von mindestens 29,4 Milliarden US-Dollar rechnen, so die zuständigen Behörden.

Darin mit eingeschlossen seien auch Schäden welche bei Unternehmen und privaten Haushalten entstanden sind, sowie auch in den Bereichen der Energieversorgung und der Infrastruktur, so New Jerseys Gouverneur Chris Christie.

In den aktuellen Zahlenwerken stellte er aber gleichermaßen fest, dass diese weiterhin nicht in der Endfassung vorliegen würden, das finanzielle Schadensbild müsse ggf. mit Blick auf die nahe Zukunft weiter korrigiert werden, wenn feststeht, ob sich die vorherrschenden Schäden und die damit verketteten Faktoren auf andere Bereiche, wie etwa den Tourismus oder die Immobilienpreise, auswirkten.

Der Hurrikan Sandy war am 30. Oktober an der Ostküste der USA eingeschlagen und hat zu teils chaotischen Zuständen geführt. In acht US-Bundesstaaten richtete Sandy teilweise massive Schäden an, in der Ostküstenmetropole New York legte ein Stromausfall und Überflutungen das "normale Leben" lahm.

Dutzende Menschen starben in Folge der Auswirkungen des Sturms, die Behörden setzten Massenevakuierungen um. Das derzeitig eingeschätzte Gesamtschadensbild durch Sandy, an der gesamten betroffenen US-Ostküste, wird derzeit mit über 50 Milliarden US-Dollar beziffert, 131 Menschen kamen in Folge des Sturms ums Leben.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
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