Verband der russischen Schwarzmeer-Flotte im Ostteil des Mittelmeeres eingetroffen


(C) George Chernilevsky, 2009, Bild: Wikipedia (gemeinfrei)

Die Feindseligkeiten im Nahen Osten scheinen Russland dazu Anlass zu bieten, sich verstärkt im Mittelmeer zu positionieren. Dies wohl aus dem Grund, um ggf. russische Staatsbürger aus der Region des Gazastreifens evakuieren zu können, falls der Konflikt eskalieren sollte – so zumindest die offizielle Darstellung einer Quelle im Oberkommando der russischen Seestreitkräfte.

Schiffe der Schwarzmeerflotte werden an die Küste des Gazastreifens entsendet, um russische Bürger im Fall einer Eskalation des israelisch-palästinensischen Konflikts zu evakuieren, teilte die Quelle im Oberkommando der russischen Seestreitkräfte weiter mit.

Bei der russischen Nachrichtenagentur RIA-Novosti hieß es zuletzt auch, dass die taktische Schiffsgruppe der russischen Schwarzmeerflotte, die zu einem Einsatz gegen Piraten vor der Küste von Somalia unterwegs ist, voraussichtlich den syrischen Hafen Tartus einlaufen wird, so das russische Verteidigungsministerium am Donnerstag mit. Am Donnerstag lobte die russische Regierung das aktive Waffenstillstandsabkommen zwischen den Palästinensern und Israel und forderte ein Ende der Blockade der palästinensischen Gebiete.

"Der Gruppe von Kampfschiffen der Schwarzmeerflotte, die aus dem Gardenraketenkreuzer“ Moskva", der Fregatte "Smetliwy", großen Landungsschiffen "Nowotscherkassk" und "Saratow", dem Seeschlepper MB-304 und dem großen Seetanker „Ivan Bubnow" besteht, wurde befohlen, sich in den angegebenen Bereich des östlichen Mittelmeers zu begeben", sagte die Quelle (rus. Oberkommando).

"Es ist nicht ausgeschlossen, dass unsere Schiffe auch eine andere Gefechtsaufgabe erhalten werden, sollte sich die Lage in der Region weiter verschlechtern", erklärte man im Hauptstab der Kriegsmarine.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
Bücherindex Bild Link

Weitere Inhalte