Tod Osama bin Ladens: Ominöse Emails sollen angebliche See-Bestattung untermauern


(C) Abdul Rahman bin Laden, Hamid Mir, Daily Pakistan, 1997, Bild: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Mehr als ein Jahr nachdem angeblich die US-Navy-Seals Osama bin Laden (u.a. ehem. CIA-Agent; aka. Deckname: Tim Osman) getötet haben, wurden nun von der Nachrichtenagentur AP verschiedene ominöse Emails veröffentlicht, die zeigen, dass der größte Teil der Besatzung der USS Carl Vinton nichts von einer "heimlichen" Bestattung auf dem Meer, des vermeintlichen Terrorfürsten, mitbekommen hat. Die Emails wurden durch den FOIA (Freedom of Information Act; dt. gibt jedem US-Bürger das Recht, Zugang zu Dokumenten der Exekutive) veröffentlicht, jedoch stark geschwärzt.

In den breiten Medien berichtet man über diese "Emails" recht offen, ohne selbst nachgeprüft zu haben, wer, wann, wie, was nachträglich oder schon bereits von Anfang an zusammengefälscht hat. Es werden zwar "nette" Dinge umher schwadroniert, etwa dass der angebliche Osama bin Laden gewaschen wurde und irgendwelche islamischen Rituale eingehalten worden sind, doch selbst ein 10-Jähriger kann sich derartige Stories aus den Fingern saugen, mit ein wenig Phantasie. Geschweige denn einer der mächtigsten Geheimdienste der Welt.

Hollywood lässt grüßen. Für manche Menschen scheinen ja selbst die bis in jedes kleinste Detail berechneten Hollywood-Filme "irgendwie echt" zu wirken.

Zur Veröffentlichung der Emails hieß es auch noch, dass "nur ein sehr kleiner Teil" der Besatzung über die Seebestattung eingeweiht gewesen war. Im restlichen Drehbuch stand noch irgendetwas von "FedEx hat das Paket abgeliefert" (angeblich bin Laden) und ähnliche halluzinierende Dinge.

Wenn man nun Fake-Material über das FOIA geliefert bekommt, wird psychologisch natürlich bereits erfüllt, dass es doch „was richtig fettes sein muss“. Wenn man nun noch ein wenig die gefälschten Dinge schwärzt, sieht es gleich doppelt so geheim aus.

Im Mai 2011 wurde eine Fotografie des angeblich toten Osama bin Ladens veröffentlicht, sozusagen eine Beweiserbringung. Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass hier wohl eher Photoshop-Amateure ihre Hand angelegt hatten. Mit einer Überlagerungstechnik wurde einfach ein Bild bin Lades mit einer Leiche kombiniert, was im Endeffekt so aussah, als wenn es wirklich bin Laden gewesen ist. Mit dem Budget eines großen Geheimdienstes, ohne die schwarzen Kassen, wie die CIA, können durchaus interessante Dinge angestellt werden, wobei dieser Schuss eindeutig nach hinten los ging.

Bis heute fehlen zum Tod Osama bin Ladens griffige Beweise. Irgendwelche Emails, angebliche "Aussagen" und ähnliche Dinge sind keine Beweise. DNA, eine beglaubigte Sterbeurkunde, ein Autopsie-Bericht oder ähnliches fehlen bis heute.

Erst vor kurzer Zeit entdeckte man über Satellitenaufnahmen ein "plattgemachtes" Grundstück/Gebäude in North Carolina, welches genauso aussah, wie jenes vermeintliche Gebäude in Pakistan, wo angeblich bin Laden tot aufgefunden wurde. Siehe hier.

Im Mai letzten Jahres sagte ein Ex-Beamter des US-Außenministeriums, Steve Pieczenik, dass das inszenierte Attentat auf Osama bin Laden nichts weiter als ein absurdes Theater gewesen sei. Ob die CIA, mit der angeblichen "Live"-Videoschaltung, auch Obama und Co. verarscht hat und es in Wirklichkeit eine Aufzeichnung war, muss spekuliert werden. Wenn man sich die vergangenen 40 Jahre der "interessanten Aktionen" von CIA und Co. anschaut, wäre dies aber nicht verwunderlich. (Obama auch CIA?)

Neben Steve Pieczenik hatten auch verschiedene Mitarbeiter und EX-Mitarbeiter des FBI und des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad gesagt, dass sie glauben, dass Osama bin Laden bereits Ende 2001 verstorben ist, kurz nachdem das US-Militär in Afghanistan einmarschierte. Damals veröffentlichte, am 26. Dezember 2001, eine pakistanische Zeitung einen Bericht, in dem es hieß, dass bin Laden beerdigt wurde und an dieser Beerdigung auch verschiedene einflussreiche Taliban teilgenommen hatten. Auch der pakistanische Präsident Musharraf und sogar Afghanistans Präsident Hamid Karzai gaben im Jahr 2002 an, dass bin Laden 2001 starb.

Dann veröffentlichte man seitens der USA noch ominöse Videos. Eines der Videos zeigt einen alten Mann mit grauem Bart von schräg hinten, der auf einen TV-Bildschirm starrt und Nachrichtenmeldungen über Bin Laden betrachtet.

Jenes Material ist jedoch beinahe identisch zu Aufnahmen vom September 2007, die die Pentagon-Frontorganisation SITE verbreitet hatte. Der Mann in Bin Laden-Aufmachung hat den gleichen gefärbten Bart und exakt die gleiche Kleidung an. Einzig die Farbe des Hintergrundes ist anders, die sich jedoch leicht austauschen lässt.

Das SITE Institute finanziert sich in erheblichem Maße durch die US-Regierung. Die Partnerorganisation von SITE, das sogenannte IntelCenter, ist ein Ableger von IDEFENSE, das von dem ehemaligen ranghohen militärischen Nachrichtendienstoffizier und Spezialisten für psychologische Kriegsführung Jim Melnick besetzt wurde, der wiederum direkt für Donald Rumsfeld gearbeitet hat.

 

http://www.dailymail.co.uk/news/article-2236617/Revealed-Military-emails-NO-U-S-sailors-witnessed-Osama-bin-Ladens-secret-burial-sea.html

http://www.globalresearch.ca/osama-bin-laden-dead-or-alive/15601

https://www.glaronia.com/2012/10/12/bin-ladens-tod-nachgebautes-gebaude-in-den-usa-entdeckt/

 

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch für "Osama bin Laden")

  
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