Deutschland: Hohe Strafen drohen, wegen Energiepass-Wahn


(C) University of Salford, 2011, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Einem Online-Bericht von "Die Welt" zufolge wird der sogenannte Energiepass in der nächsten Stufe eingeläutet. Ab dem Jahr 2013 sollen sogar hohe Bußgelder dafür verhängt werden, wenn dieser Energieausweis nicht schon bei der Besichtigung eines Objekts vorgezeigt wird.

Vorgegeben wurde diese ominöse „Idee“, Sie dürfen raten, von der Europäischen Union. Schon seit dem Jahr 2008 müssen Verkäufer oder auch Vermieter ein solches Dokument vorlegen. Mit diesem soll ein Verbraucher daran orientiert werden, wie hoch die groben Energiekosten der Wohnung/Haus sein werden.

Davon würde sich wiederrum der Modernisierungsbedarf ableiten lassen. Bislang war es so gewesen, dass dieser Ausweis nur auf das Verlangen eines Käufers/Mieters vorgelegt werden musste. Nun sollen auch schon im Vorfeld Angaben des Energieausweises in den Wohnungs- oder Hausanzeigen genannt werden, heißt es in dem Artikel. Wer sich nicht daran hält, kann mit einem Bußgeld von bis zu 15.000 Euro belegt werden.

Seitens der deutschen Immobilienverbände sieht man diesen neuen Vorstoß eher kritisch und auch als überflüssig an. Weitere Details dazu, unter der Quelle von "Welt".

Bei dem sog. Energieausweis handelt es sich um ein Dokument, welches Gebäude energetisch bewertet. In Deutschland sind die Verwendung, Ausstellung, Grundsätze und auch die Grundlagen dieses Energieausweises über die Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt.

Damit wird die EG-Richtlinie 2002/91/EG über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden in nationales Recht umgesetzt. Generell kann der "Ausweis" als Schwachsinn bezeichnet werden, wie so viele "Projekte" und "Utopien" der Europäischen Union.

Quelle: Welt - Bild: flickr (symbolisch)

  
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