Das alte Rom: Sklavenhalter und Aufstände


(C) Diliff, 2007, Bild: Wikipedia (nicht portiert) (CC BY-SA 2.5)

Nicht nur in den unseren Tagen haben sich die Völker mit Krisen umher zu schlagen, auch in ferner Zeit, im alten Rom, war dies der Fall. Natürlich waren die Krisen in den damaligen Tagen einer ganz anderen Beschaffenheit, als wie wir diese Krisen, in den heutigen Tagen bezeichnen können.

Der Spartacus-Aufstand (Januaraufstand; Generalstreik) war nicht das einzige Krisenzeichen der späten römischen Republik. Zahlreiche Kriege gegen aufständische Provinzen, gegen Seeräuber und in das Römische Reich eindringende Völker verbrauchten die Reserven und schwächten die militärische Schlagkraft.

Ständig mussten auch Truppen zur Niederschlagung eventueller Sklavenaufstände bereitstehen. Etwa 107 vor unserer Zeitrechnung erfolgte durch die Heeresreform des Marius die Ablösung des Bauernheeres durch ein stehendes Söldnerheer.

In den hundert Jahre währenden Bürgerkriegen (133 v.u.Z. bis 33 u.Z.) kämpften die mächtigsten Sklavenhalter, Heerführer und Politiker mit privaten Söldnerarmeen um die Macht. Durch verschiedene Staatsstreiche errichtete etwa Sulla (Lucius Cornelius Sulla Felix; römischer Politiker, Feldherr und Diktator) 82 vor unserer Zeitrechnung eine Diktatur.

Ein Diktator folgte dem anderen. Dann, 45 v. u. Z., ließ sich Cäsar zum Diktator auf Lebenszeit ernennen. Octavian riss im Jahre 27 v. u. Z. als Kaiser, der den Titel princeps (Erster, Vorsteher) führte, alle Macht an sich.

Sein Beiname als Kaiser wurde Augustus (wörtlich: der Erhabene). Volksversammlung und Senat verloren jede Bedeutung. Die republikanische Staatsform wurde von der Monarchie abgelöst. Gestützt auf die Söldnerarmee, führte dieses Prinzipat (Herrschaftsstruktur des Römischen Reiches) zu einer vorübergehenden Festigung der Herrschaft der Sklavenhalter.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
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