CSU: Seehofer lehnt direkte Hilfen für Griechenland ab


(C) Ralf Roletschek, 2012, Bild: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Das Thema um direkte Finanzhilfen für Griechenland war bereits in der nahen Vergangenheit des Öfteren zur Ansprache gebracht worden. Nun hat sich auch der deutsche Politiker Horst Seehofer zur Thematik geäußert und direkte Hilfen für Griechenland abgelehnt.

Trotz der weiter marodierenden Lage in Griechenland sehe der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Horst Seehofer keine Möglichkeit dafür, dass direkte Hilfen geleistet werden können. Gegenüber der Zeitung "Rheinische Post" sagte er: "Ich werde das für die CSU ablehnen".

Er ist vielmehr der Meinung, dass es Hilfen nur gegen entsprechende Auflagen geben kann. In den vergangenen drei Jahren habe uns (Regierung) dies bei der Krisenbewältigung geleitet, sagte Seehofer weiter.

Zuletzt waren Planungen der deutschen Bundesregierung bekanntgeworden, bei denen möglicherweise direkte Hilfen aus dem deutschen Bundeshaushalt nach Griechenland zufließen könnten.

Seehofer war jedoch der Meinung, dass man bei der Bewältigung der Krise nicht nur auf Reformen und Sparen setzen könne, man solle auch mehr auf das Wirtschaftswachstum Rücksicht nehmen, warnte der Politiker. Hierbei sprach er auch die mögliche Zeit-Streckung an.

So sagte Seehofer, dass man auch darüber reden müsse, dass den betroffenen Krisenstaaten mehr Zeit gegeben wird, damit diese aus der Schuldenkrise herauskommen können. Dies aus dem Grund, da sich die wirtschaftliche Lage in Europa insgesamt verschlechtert habe.

Quelle: N25 - Bild: Wikipedia (symbolisch)

  
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