Türkei und NATO-Partner vereinbaren Stationierung von Patriot-Luftabwehrsystemen


(C) USArmy, 2000, Bild: Wikipedia (PD, gemeinfrei)

In der Thematik zur Stationierung von Patriot-Luftabwehrsystemen in der Türkei soll sich nun nach Worten des türkischen Außenministers Ahmet Davutoglu die Niederlande, Deutschland und die USA mit der Türkei auf diese geeinigt haben. Begründet wird dieser Schritt mit einem Schutz vor möglichen Angriffen aus Syrien auf die Türkei.

Davutoglu sagte dazu, dass die entsprechenden Verhandlungen mit der NATO, über eine solche Stationierung, in der "letzten Phase" seien. Eine Einigung habe man bereits mit den NATO-Staaten erzielt, welche über die erforderlichen Patriot-Systeme verfügen würden, hieß es.

Neben Deutschland und den Niederlande sind das auch die USA. Die weiteren, noch ausstehenden Gespräche, würden nach den in Istanbul durch Außenminister Ahmet Davutoglu getätigten Angaben "nicht mehr lange dauern".

Hierbei betonte man, dass dieses Raketenabwehrsystem eine „rein defensive Wirkung“ haben soll, so zumindest die offizielle Darstellung. Es würde im Vorrang darum gehen, dass die Türkei und deren Bürger vor möglichen Angriffen aus Syrien geschützt werden.

In welchen Bereichen die Patriot-Luftabwehrsysteme zum Einsatz kommen werden, gab man nicht an. Zuletzt hatte auch der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan einen entsprechenden Antrag bei der NATO angekündigt.

Zu diesem teilte man seitens des NATO-Generalsekretärs Anders Fogh Rasmussen mit, dass man der Türkei in diesem Punkt die "volle Unterstützung" des Bündnisses zusichern würde. Im Deutschen Bundestag gab es bis zuletzt Vorbehalte gegen die militärischen Maßnahmen der Türkei, im Verbund mit der NATO (siehe hier).

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
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