Israel: Wohl noch keine endgültige Entscheidung über Bodenoffensive


(C) Lilach Daniel, 2010, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Die endgültige Entscheidung über eine mögliche Bodenoffensive im Gaza-Streifen soll russischen Medien zufolge von Israel um (mind.) einen Tag verschoben worden sein. Dies wohl aus dem Grund, um so der Diplomatie eine Chance geben zu können, heißt es.

Dies erfuhr etwa die russische Front-Nachrichtenagentur RIA-Novosti (Ex-Frontnachrichtenagentur des KGB, siehe hier) aus israelischen Regierungskreisen. Der nicht näher benannte, da er anonym bleiben wollte, Gesprächspartner sagte der Nachrichtenagentur zufolge, dass Israel nicht an der Beendigung der jetzigen Konfrontationsrunde schlechthin, sondern an einer dauerhaften Lösung des Problems der Palästinenser-Enklave unter Mitwirkung internationaler Garanten interessiert sei.

Israel wolle nun Garantien dafür haben, dass es in Zukunft nicht wieder zu Raketenangriffen von palästinensischer Seite aus kommt, außerdem solle eine Re-Militarisierung des Gazastreifens stattfinden.

Damit ein entsprechender Vertrag in Kraft treten kann, wird ein Garant benötigt. Einen solchen kann Ägypten nicht alleine geben und auch nicht als abschreckende Kraft gegen die Hamas wirken. Israel kann aus dieser Sicht heraus nicht alleine auf Ägypten bauen, es braucht viel stärkere Garantien.

Die Gespräche befinden sich derzeit im Anfangsstadium soll der anonym bleibende Gesprächspartner weiter angegeben haben. Seitens Israels besteht man nun auf die Beendigung der palästinensischen Angriffe, noch bevor die Parameter einer langfristigen Lösung ernsthaft besprochen würden.

Quelle: Rian - Bild: flickr (symbolisch)

  
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