Wegen Krise: Moeller-Maersk lenkt Investitionen in neue Segmente


(C) Garitzko, 2007, Bild: Wikipedia (gemeinfrei)

Wegen der zuletzt gefallenen Zahlen in der Containerschifffahrt scheint nun auch die weltweit größte Reederei, Moeller-Maersk, einen entsprechenden Weg zu gehen. Nach Medienberichten wird die Reederei (Teil des Mischkonzerns) wohl einen großen Teil seiner Investitionen aus der Schifffahrt in Bereiche wie Gas- und Ölförderung, als auch den Betrieb von Häfen "umlenken".

Seitens des Maersk-Vorstandsvorsitzenden, Nils Andersen, sagte man dazu in einem Interview mit der "Financial Times", dass wir [Moeller-Maersk] uns stabileren und profitableren Geschäften zuwenden werden.

In die Sparten Öl-/Gasförderung und Häfen sollen demnach etwa die Hälfte des Kapitals fließen, auf die Linie Maersk entfielen etwa 25-30 Prozent, heißt es. Die dänische Reederei betreibt die weltweit größte Containerschiffs-Flotte und hat einen aktuellen Marktanteil von circa 16 Prozent.

Im Jahr 2011 verzeichnete man seitens der Reederei Moeller-Maersk ein Minus von rund 540 Millionen US-Dollar. Für das aktuelle Jahr wird ein "bescheidender Gewinn" anvisiert. Die nun in den hauptsächlichen Fokus genommenen Sparten Öl-/Gasförderung und Häfen seien sehr profitabel, heißt es seitens des Mischkonzerns Moeller-Maersk.

Alleine die Sparte Öl erwirtschaftete demnach einen Gewinn von circa 2,1 Milliarden US-Dollar. Im Bereich der Häfen und Bohranlagen konnte ein jeweiliges Plus von 500 und 650 Millionen US-Dollar eingefahren werden.

Im zeitlichen Ausblick sagte man, dass man in den kommenden fünf Jahren wohl nicht "nennenswert" im Segment des Containergeschäfts investieren wird. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 104.000 Mitarbeiter.

Quelle: Spiegel - Bild: Wikipedia (symbolisch)

  
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