Talk unter Narzissten: Breivik schrieb ominösen Brief an NSU-Mitglied Zschäpe


Zschäpe / Polizei

Im Umfeld des ominösen NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) und jenen Individuen der Zelle selbst gab es in der Vergangenheit bereits verschiedenste "Irritationen" und Ungereimtheiten. Nun soll, bereits im Mai, der norwegische Massenmörder Anders Breivik einen Brief an die überlebende NSU-Anhängerin Beate Zschäpe verfasst haben.

Aus seiner Zeller heraus sucht er demnach nach Gleichgesinnten. In dem verfassten Brief an Zschäpe soll er Tipps aufgeschrieben und auch die Taten des NSU gelobt haben. Weiterhin soll er Zschäpe in dem Inhalt des Briefes aufgefordert haben, dass diese ihren Prozess für Propaganda nutzen sollte.

Hervorgegangen waren diese Informationen aus dem deutschen Magazin "Spiegel". Der an Zschäpe zugestellte Brief soll einen Umfang von drei Seiten gehabt haben und in das Gefängnis Köln-Ossendorf zugestellt werden. Das ominöse Schreiben von Breivik an Zschäpe soll jedoch nicht an diese zugestellt, sondern vorher von der Justiz beschlagnahmt worden sein.

In dem Brief schrieb Breivik, nach den Angaben von "Spiegel", dass Zschäpe eine mutige Heldin des nationalsozialistischen Widerstandes sei, welche alles dafür getan hat, um so den Multikulturalismus und die Islamisierung Deutschlands zu stoppen.

Weiterhin soll er geschrieben haben, dass die inhaftierte Zschäpe ihre "politischen Motive" kundtun solle. In dem Schreiben benannte er sie mit "liebe Schwester Beate". Weiterhin soll Breivik in dem Brief an Zschäpe geschrieben haben: "Wir beide sind unter den ersten Regentropfen, die den gewaltigen, reinigenden Sturm ankündigen, der auf Europa zuzieht". Zugestellt wurde der Brief bereits im Mai, dann jedoch beschlagnahmt heißt es bei "Spiegel".

Quelle: Spiegel - Bild: Polizei

  
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