Stiftung Warentest: Hersteller sollen Produkte kurzzeitig, wegen Tests, verbessert haben


(C) Bautsch, 2008, Bild: Wikipedia (Gemeinfreiheit)

In aktuellen Medienberichterstattungen heißt es, dass mehrere Hersteller von Lebensmitteln und auch Waschmittelprodukten wohl gezielt ihre Produkte verbessert hätten, weil diese mit einer "Betestung" durch die Stiftung Warentest gerechnet haben.

Dadurch sollte wohl der Eindruck erweckt werden, dass die Produkte in der abgetesteten Form grundlegend in der Qualität so sein würden und nicht etwa minderer Qualität. Hierbei soll es sich um eine fortlaufende Erfahrung der Stiftung Warentest handeln, sagte der zuständige Leiter der Untersuchungsabteilung, Holger Brackemann.

Zuvor gab es entsprechende Informationen auf der Internetseite von populeaks.org. Die Sprecherin, Heike van Laak, der Stiftung sagte: "Nach der Testveröffentlichung ist dann wieder zur alten Rezeptur zurückgekehrt worden". Hier wurde speziell über die ominösen Produktveränderungen bei Waschmitteln berichtet.

Durch diese Taktik wollten die entsprechenden Hersteller "besser" abschneiden. Seitens der Untersuchungsabteilung, durch Holger Brackemann, sagte man, dass den Testern ebenfalls ein Fall aus der Branche der Getränkehersteller bekanntgeworden sei, dazu gab man an: "Vor einem unserer Orangensafttests war in der Branche Unruhe".

Durch diese bisherigen Erfahrungen habe man nun innerhalb der Stiftung die Arbeitsabläufe verändert. So ist nicht mehr von einem Test zu einem spezifischen bspw. Saft die Rede, etwa Orange, sondern nur noch "Test von Säften", ohne dass das genaue Segment benannt wird.

Zuvor sollen entsprechende Informationen über Sachverständige an die jeweiligen Hersteller "geflossen" sein. Seitens Brackemann sagte man dazu: "Es gibt ein sehr hohes Interesse der Wirtschaft, von unseren Tests vorab zu erfahren".

Quelle: SZ-O - Bild: Wikipedia (symbolisch)

  
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