USA, FBI/DHS: Indikatoren für verdächtiges Verhalten in Hotels


DOK; 10 - Indikatoren für verdächtiges Verhalten in Hotels

Der Terrorist der Neuzeit ist nicht etwa ein Afghane oder ähnliches, er ist weißer Hautfarbe, sieht aus wie ein durchschnittlicher Mitteleuropäer und trägt "Anti-Gouvernement"-Klamotten. In den USA ist dieser narzisstische Paranoid-Wahn im nächsten Level angekommen.

Bereits ähnliche „Vorgaben“ tätigte man vor geraumer Zeit spezifisch für sicherheitsbesonnene „Bürger“, welche „auffälliges Verhalten“ melden sollten. Wer etwa Blue-Jeans trägt und dazu eine Tasche auf den Boden stellt, derjenige sollte schon mal „ins Visier genommen werden“. Doch anbei gehen wir nun auf ähnliche „Vorgaben“ des FBI/DHS ein, welche spezifisch auf Hotels bezogen sind.

Seitens der geheimdienstlichen Innenbehörde FBI und des Heimatschutzorgans DHS hat man vor geraumer Zeit verschiedene "Indikatoren" herausgegeben, was möglicherweise ein auffälliges Verhalten in Hotels sein könnte. Angestellte in diesen Hotels sollten auf die folgenden Merkmale achten und ggf. die staatlichen Sicherheitsbehörden einschalten, um so abklären zu lassen, ob die "verdächtig wirkende Person" näher "untersucht" wird.

So könnten nach den Darstellungen von den US-Behörden bekannte oder mögliche Terroristen enttarnt werden, indem man auf deren allgemeines Verhalten achtet. Vermeidet ein Hotelgast etwa spezifisch gestellte Fragen, z.B. zu seiner Person, Wohnort etc., zählt dies bereits als "auffällig".

Generell würden es potenzielle Terroristen vermeiden, verschiedene Fragen rund um die eigene Person zu beantworten und diesen Fragestellungen eher ausweichen. Diese Fragen werden unter anderem beim Check-In in ein jeweiliges Hotel gestellt.

Weiterhin heißt es im Leitfaden für die Hotels, dass sich jene Individuen auch für verschiedene Sicherheitsfragen über das Hotel interessiert zeigen könnten. Wenn Sie also als begeisterter Feuerwehrmann in einem US-Hotel entsprechende Fragen stellen, etwa über die Feuerschutzanlagen, sind Sie schon mal "blacklisted" (auf der schwarzen Liste / unter Beobachtung) und werden ggf. "gemeldet.

Auch würden jene Terroristen gerne in normal nicht zugänglichen Bereichen "herumstromern". Sind Sie etwa neu im Hotel angekommen und kennen sich nicht richtig aus, treten dann aber in einen Raum ein, der normalerweise nicht für Hotelgäste zugänglich ist, weil man etwa die Tür vergessen hat zuzuschließen, könnten Sie ggf. als verdächtiger Terrorist unter Beobachtung stehen.

Solche und weitere Verhaltensweisen sollten an die Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden gemeldet werden, denn sie sind ein Indikator dafür, dass terroristische Aktivitäten vorliegen könnten.

In der folgenden Auflistung einige Beispiele, welche das US-Heimatschutzministerium und das FBI den Hotels vorgibt, welche ggf. als terroristische "Aktivitäten" eingeschätzt werden können. Umso mehr dieser beobachteten Aktivitäten zutrifft, umso wahrscheinlicher die Möglichkeit, dass ein terroristisches Individuum im Hotel ist.

Eine Person gibt beim Check-In in ein Hotel eher nur grobe Details zu seiner Herkunft, Beschäftigung und Wohnort an und weicht spezifischeren Nachfragen aus

Eine Person geht an die Rezeption um dort abgehende Telefonate zu tätigen, obwohl in seinem Zimmer ein Telefon vorhanden ist

Eine Person zeigt Interesse an Internetcafes, obwohl Möglichkeiten zur Nutzung des Internets im Hotel vorhanden sind

Eine Person, die keinen VIP-Status inne hat, fordert, dass seine Anwesenheit im Hotel nicht bekanntgegeben wird, falls jemand danach verlangen sollte

Eine Person verlängert kurze Zeit vor der eigentlich geplanten Abreise aus dem Hotel den Aufenthalt in diesem

Eine Person verweigert für einen längeren Zeitraum, dass der Hotel-Reinigungsservice ins Zimmer kommt

Eine Person, welche eigentlich für einen längeren Zeitraum im Hotel bleiben möchte, hat eher wenig Gepäck dabei

Eine Person geht oder will sich Zugang zu Bereichen des Hotels verschaffen, wo normalerweise nur Personal zutritt hat

Eine Person nutzt größere Summen Bargeld zur Bezahlung oder benutzt die Kreditkarte einer anderen Person

Eine Person stellt eine Anfrage für bestimmte Räume, Flure oder andere Orte im Hotel

Eine Person unternimmt den Versuch über einen Dritten in das Hotel einzuchecken

Eine Person erhält mehrere Besucher oder auch Lieferungen auf sein Hotelzimmer

Eine Person zeigt ein spezielles Interesse an den Haupt- und Alternativeingängen, Notausgänge und Wege im oder um das Hotel

Eine Person versucht alternative Ein- u. Ausgänge zu nutzen, um so den Kontakt mit Kameras oder Hotelpersonal zu vermeiden

Eine Person versucht mit seinem Fahrzeug nicht kenntlich gemachte/unbewachte Parkplatzflächen zu nutzen (ggf. in der Nähe des Hotels)

Eine Person zeigt besonderes Interesse an den Abläufen im Hotel, etwa Schichtwechsel, Feuermelder-Standorte, Sicherheitssysteme, Kameras etc.

Eine Person verlässt für einige Tage das Hotel, um dann wieder zu diesem zurückzukehren

Eine Person verlässt das Hotelzimmer und hinterlässt Kleidung, Toilettenartikel oder andere Gegenstände

 

Das Original-Dokument können Sie hier in englischer Sprache herunterladen

  
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