Steinzeit in Griechenland: Strom wird zum echten Luxusgut


(C) thomas_gruber, 2009, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Wegen der in die Steinzeit zurückgeknüppelten Wirtschaft in Griechenland sind dort immer mehr Menschen dazu gezwungen, auf einem entsprechenden Niveau zu leben. Stromversorger in Griechenland kappen nach aktuellen Zahlen wohl etwa 30.000 Haushalten den Strom (monatlich), weil diese ihre Rechnungen nicht mehr bedienen können.

Zu welchen gesellschaftlichen Irritationen dies führt, sollte soweit klar sein. Besonders in den Wintermonaten könnte sich daraus gar ein „unschöner“ Zustand entwickeln. Kein Strom, Wasser oder Heizung im Winter zu haben, grenzt schon an Steinzeit 2.0 und ist wahrlich ein Albtraum.

In der mehrheitlich narzisstisch dominierten Gesellschaft bilden sich dabei radikalisierte Gruppierungen heraus, um jene Zustände in ihre Bahnen lenkend auszunutzen. In der letzten Zeit zeigte sich dabei, dass immer mehr Griechen gen rechtes Spektrum "Zuflucht" finden wollen. Da die rechtslastigen Strukturen ebenfalls mehrheitlich von narzisstisch ausgeprägten Individuen gelenkt werden, wird der Endzustand sicherlich nicht viel besser sein, als der jetzige.

Immer mehr Griechen leiden unter der grassierenden Arbeitslosigkeit, den Schulden und ebenfalls auch sinkenden Einkommen. Auf der anderen Seite explodieren jedoch die Kosten für die medizinische Versorgung, Lebensmittel oder auch eben die Energiekosten.

Hinzu kommen planwirtschaftlich weiter zersetzende Steuern und andere Abgaben, die an einen von externen Strukturen angeleiteten staatlichen Moloch fließen. "Diese außerordentlich hohen Steuern vervielfachen die Stromrechnungen griechischer Haushalte, so dass ärmere Bevölkerungsgruppen die Zahlungen nicht mehr vornehmen können. In der Folge wird jeden Monat tausenden Haushalten die Stromversorgung gekappt", heißt es. Weitere Hintergrunddetails bei DWN, siehe Quelle.

Quelle: DWN - Bild: flickr (symbolisch für "Griechenland")

  
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