Ingress von Google: Die erweiterte Realität und der Eintritt in das Unbekannte


Beispielbild von Google Ingress, das Augmented Reality-Spiel

John Hanke ist der Kopf des sogenannten "Niantic Lab", eine spezialisierte Abteilung von Google, welche das Augmented-Reality-Spiel Ingress (in Deutsch etwa: „Zutritt“, „Eintritt“; in eine erweiterte Welt) kreiert hat. Bei diesem "Spiel" handelt es sich um eines, welches eine computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung bei den nutzenden Menschen ermöglichen soll. Es können also die menschlichen Sinnesmodalitäten angesprochen/verändert/“erweitert“ werden.

In dieser "neuen Wahrnehmung" können die Ingress nutzenden Menschen in einer gänzlich "erweiterten Welt" eintauchen. Aus gesellschaftspsychologischer Sicht scheint diese neue "Wahrnehmung" der Welt sicherlich "spannend" und "cool" zu sein.

Doch auch die Manipulationsmöglichkeiten sollten hierbei nicht außer Acht gelassen werden. Die "erweiterte Realität" scheint viele Menschen anzuziehen, das "magische Denken" und ähnliche, scheinbar übernatürliche Fähigkeiten, bilden den psychologisch-positiven Kern (über das „Schlechte“ denkt man lieber nicht nach, das Positive ist leichter zu „verkraften“).

Bevor der benannte John Hanke bei Google gearbeitet hat, war er natürlich "woanders" beschäftigt, lassen Sie uns kurz schauen wo das war. Nach seinem Studium an der Universität von Texas/Austin arbeitete Hanke im Bereich der Außenpolitik für die US-Regierung in Washington, DC und in Südostasien.

Danach wurde er CEO (Chief Executive Officer) der Firma Keyhole Inc, ein Unternehmen, welches darauf spezialisiert ist, Geodaten zu visualisieren. Keyhole Inc erhielt etwa auch finanzielle Unterstützung des US-Auslandsgeheimdienstes CIA (über die Frontfirma In-Q-Tel). Keyhole Inc wurde später von Google übernommen und deren Technologien mit Diensten wie Google Earth, Google Maps und auch anderen Diensten verbunden.

Man kann an dieser Stelle also sehen, dass John Hanke, das Unternehmen Keyhole Inc, welches später von Google "geschluckt" wurde und die Verbindung zum US-Auslandsgeheimdienst CIA durchaus "interessant" sind.

Seitens Fabian Bustamante, ein Professor für Elektrotechnik und Informatik an der McCormick School of Engineering, wird die Verwendung dieser Art von Technologie in Googles Ingress derart beschrieben, dass hiermit eine "sanfte Kontrolle" möglich sei. Genau sagte er: dass man "Menschen über Spiele und Soziale Netzwerke derart steuern kann, indem man spezifische Anreize schafft, um so Menschen dort hinzubekommen, wo man sie haben möchte".

Allgemeine "Informationen" zu Ingress, hier bei Netzwelt

  
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