Naher Osten: Israel Defense Forces füttern Internetplattformen mit Informationen


(C) Amir Farshad Ebrahimi, 2009, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Die israelisch-militärischen Strukturen ziehen nicht nur in den physischen Krieg, sondern auch in den digitalen. Via Facebook, Twitter und anderen großen Plattformen waren die "Israel Defence Forces" (IDF) die ersten, welche über diese Möglichkeit der Kommunikation nun den Krieg offen angekündigt haben.

Innerhalb der militärischen Kampfhandlungen und auch zu den Verlegungen von Ressourcen informieren die IDF fortdauernd über ihre Operationen. Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass aus militärischer Sicht heraus nicht unbedingt alles als "real" angesehen werden darf, Stichwort: Psychologische Kriegsführung und den Gegner/Medien mit Desinformationen füttern.

Speziell was Stellungen/Orte für die Verlegung von kriegstechnischen Materialien angeht, sollte nicht unbedingt "ein großes Maß" an Vertrauen geschenkt werden, da sicherlich auch "feindlich gesinnte Strukturen" mitlesen werden und die IDF dies sicherlich auch im Vorfeld so mit einberechnet hat. Ebenfalls kann man sich durch gestreute Informationen „größer machen als man ist“.

Eher grobe Informationen, etwa dass eine Rakete XY bei Z eingeschlagen ist, kann dabei sicherlich so "hingenommen werden". Diese Bilder- und Informationssturm-Operation kann aber wahrlich als "neu" gekennzeichnet werden, was die IDF angeht.

Neben Facebook, YouTube und Twitter hat die IDF auch einen Flickr-Fotostream gestartet und betreibt ein sog. Tumblr-Blog. Im Internet sind die Reaktionen auf diese "Informationskampagnen" eher gespalten. Einige sehen in den aufbereiteten Bild-, Video-, Informationsmaterialen die "reine Wahrheit", andere sprechen von Kriegs-Propaganda.

Wie sich die israelische "Bildersturm"-Operation weiterhin entwickeln wird, muss abgewartet werden. Doch die Massenmedien haben "zugebissen", um das so auszudrücken. Weitere Hintergrundinformationen zur den "Kommunikationsbotschaften" der IDF, erhalten Sie im verlinkten Artikel von Meedia, siehe Quelle.

Quelle: Meedia - Bild: flickr (symbolisch)

  
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