Strompreise steigen drastisch: Vattenfall kündigt historischen Preisanstieg an


(C) David Amsler, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Bereits seit einigen Wochen konnte man in den deutschen Medien immer wieder etwas von drastischen Strompreiserhöhungen in nächster Zukunft vernehmen. Dies hängt unter anderem mit dem sog. EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) u.a. "Dingen" der „grünen Zukunft“ zusammen.

Seitens Vattenfall gab man nun für den Jahreswechsel bekannt, dass die Kosten für "Wärme und Strom" kräftig steigen werden. In Medienberichten heißt es gar, dass Vattenfall so stark an der Preisschraube drehen wird, wie niemals zuvor - und das soll erst der Anfang sein!

In der nahen Vergangenheit hatten bereits zahlreiche andere Energieversorger in Deutschland teils kräftige Preiskorrekturen nach oben bekanntgegeben. In einem Artikel von „Welt“ geht man nun speziell auf Vattenfall ein.

Hier heißt es u.a., dass die mehr als 2 Millionen deutschen Kunden in den kommenden Tagen Post des schwedischen Staatskonzerns erhalten werden, worin die drastische Preiserhöhung kenntlich gemacht werden soll. Hier will man auch erfahren haben, bei "Die Welt", dass Vattenfall die Strompreise in den Märkten Berlin und auch Hamburg um etwa 13 Prozent anheben wird, zum Jahresanfang (01.01.2013).

In diesen beiden deutschen Großstädten ist Vattenfall ein sog. "Grundversorger". Aus diesem Grund muss der Konzern sechs Wochen vor der tatsächlichen Preisänderung seine Kunden darüber unterrichten, mit welchen Preiskorrekturen zu rechnen ist.

Doch damit nicht genug. Diese erste Preissteigerung zum Jahresanfang wird wohl nicht die letzte bleiben. Im Verlauf des kommenden Jahres werden wohl weitere Preisanpassungen (nach oben) folgen.

Zuletzt hatten auch andere deutsche Energieversorger, wie etwa RWE oder EnBW, Preiserhöhungen angekündigt. Bei EnBW waren es circa 10 Prozent Preisaufschlag. Laut dem Vergleichsportal "Verivox" kündigten bislang etwa 160 deutsche Versorger an, dass sich der Strom teils deutlich verteuern wird - durchschnittlich etwa um elf Prozent, in einer ersten Preisanpassungswelle.

Quelle: Welt - Bild: flickr (symbolisch für "Grüne Energie")

  
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