Naher Osten: Kämpfe zwischen Gazastreifen und Israel gehen weiter


(C) Amir Farshad Ebrahimi, 2009, symbolisch, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Der Konflikt zwischen Israel und dem Gazastreifen hält auch am Donnerstag weiter an. Nach Angaben von israelischen Behörden sollen beim Beschuss auf den Süden von Israel drei Menschen getötet worden sein. Vom Gebiet der Palästinenser wurden immer wieder Raketenangriffe gestartet, heißt es.

Auf der palästinensischen Seite waren zuvor 13 Personen getötet worden. Zwischenzeitlich konnten mehr als 100 Luftangriffe gezählt werden. In israelischen Medien heißt es, dass die aktuellen Angriffe die wohl schwersten seit Jahren sind.

Zuvor war der Hamas-Militärchef Ahmed Al Jabari durch eine gezielte Tötung (via IDF) ums Leben gekommen. Daraufhin feuerte man aus dem Gazastreifen über 80 Raketen und auch Granaten auf das südliche Gebiet Israels. Im Zuge der gegenseitigen militärischen Auseinandersetzungen suchten viele Bewohner der betroffenen Gebiete Schutz.

Zuletzt ließ man seitens des israelischen Militärs heraus, dass diese gezielte Tötung des Hamas-Militärchefs nur der Anfang einer größeren Operation sei, man wolle die Angriffe auf den Gazastreifen noch ausweiten. Diesem nun gestarteten Auftakt war ein mehrere Tage andauernder Beschuss Israels vorausgegangen, der vom Gazagebiet aus stattfand.

Zuletzt teilte man durch eine Sprecherin des israelischen Militärs mit, dass auch eine Bodenoffensive nicht ausgeschlossen wird. Derzeit herrschen einige Irritationen über die sich drastisch verschlechternde Lage im Gaza-Gebiet vor, es wächst gar die Sorge über einen neuen Krieg in der Region.

Beim Sicherheitsrat der UNO beriet man sich zuletzt in einer Dringlichkeitssitzung über die jüngsten israelischen Angriffe. Seitens des Uno-Generalsekretärs Ban Ki Moon warnte man vor einer Eskalation der Gewalt.

Quelle: NZZ - Bild: flickr (symbolisch)

  
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