Einsparungen: Air Berlin muss wohl den Rotstift ansetzen


(C) Andy Mitchell, 2009, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Wegen der recht schwachen Konjunktur bereitet nun die deutsche Fluglinie "Air Berlin" die Belegschaft auf mögliche Einsparmaßnahmen vor. So wolle man in den kommenden Monaten die Arbeitsabläufe und Strukturen auf mögliches Einsparpotential hin überprüfen, heißt es im aktuellen Bericht.

Schon am vergangenen Montag hatte Unternehmenschef Hartmut Mehdorn angedeutet, dass es bei Air Berlin wohl zu Personalabbau kommen wird. In Medienberichten ist derzeit von etwa 900 Arbeitsplätzen die Rede, also etwa jede zehnte Stelle wird wohl betroffen sein.

Seitens Air Berlin hatte man das weder bestätigt noch dementiert. Die genauen Details zum Jobabbau bleiben also aus der aktuellen Sicht heraus noch offen. Sorgen bereitet der deutschen Airline demnach die schwache Konjunktur und auch höhere Treibstoffkosten, heißt es.

Mit den wohl umzusetzenden Einsparmaßnahmen will man so im Jahr 2013 in die schwarzen Zahlen bei Air Berlin kommen, nachdem es jahrelang eher "schlecht" gelaufen ist. Zwischenzeitlich verspricht sich die AB-Konzernführung auch vom Verkauf des sog. "Vielfliegerprogramms" ein wenig extra Geld.

Im Sommerquartal konnte die deutsche Airline noch einen deutlichen Gewinnsprung verzeichnen, von Juli bis September konnte man etwa 67 Millionen Euro erwirtschaften. Zuletzt wurde auch gemeldet, dass Air-Berlin deshalb im dritten Quartal den Nettogewinn deutlich steigern konnte.

In den benannten Sommermonaten, welche am wichtigsten für Airlines sind, legte man mehr als doppelt so viel zu, als im gleichen Zeitraum des Jahres 2011. Zurückzuführen waren diese deutlich besseren Ergebnisse u.a. auf das Kürzungsprogramm "Shape & Size".

Quelle: Abendblatt - Bild: flickr (symbolisch)

  
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