Streik der Europäer: Demonstrationen am Mittwoch erzeugen auch Gewalt


(C) SrLigYnnek, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Bereits in den ersten Stunden des europaweit ausgerufenen Generalstreiks kam es in Spanien am Mittwochmorgen zu massiven Demonstrationen gegen die staatlichen Sparmaßnahmen, welche von der Troika vorgegeben worden waren und von der Regierung umgesetzt werden sollen.

In der spanischen Hauptstadt Madrid schlugen die Demonstrationen dabei schon in den ersten Stunden in Gewalt um. Bislang zählte man etwa 62 Verhaftungen und 34 Verletzte.

Über den weiteren Tagesverlauf wird mit weiteren Zusammenstößen gerechnet, heißt es in verschiedenen Medienberichten. Die Proteste gegen die Sparpolitik der Regierung fanden u.a. im Zentrum von Madrid statt, so ein Bericht der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Polizei setzt wohl auch Schlagstöcke gegen aufbegehrende Individuen ein, berichtet man. Doch auch mit Blick in andere europäische Länder scheint die Demonstrationslage "eng" zu sein.

In Mailand stießen etwa Studenten gewaltsam mit der Polizei zusammen, es soll zu verschiedenen Ausschreitungsszenarien gekommen sein, so ital. Medienberichterstattungen.

Mit Blick auf andere Regionen Europas, etwa nach Belgien, äußerte sich der Streik so, dass hier seit Dienstagabend der Thalys-Verkehr zwischen Belgien und Deutschland unterbrochen ist/war.

Generalstreiks in Spanien und Portugal haben die Wirtschaft der beiden Euro-Krisenländer am Mittwoch teilweise sogar lahmgelegt. Aufgerufen dazu hatte der Europäische Gewerkschaftsbund. Hunderte Flüge wurden gestrichen, und Fabriken blieben teilweise geschlossen.

Quelle: Reuters - Bild: flickr (symbolisch)

  
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