Westerwelle sagt syrischer Opposition Unterstützung zu


(C) Dirk Vorderstrasse, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Guido Westerwelle (FDP), der deutsche Außenminister, hat nun der syrischen Opposition Unterstützung im Kampf gegen die Regierung um Assad zugesagt. Hierbei hatte sich Westerwelle mit den Vorsitzenden der neuen "Nationalen Koalition", Ahmed Muas al-Chatib, in Kairo/Ägypten getroffen.

Bei dem Treffen erklärte er, dass sich Deutschland darum bemühen werde, damit die oppositionellen Kräfte in Syrien zu einer Einigung gelangen und dadurch die Gewalt beendet werden kann. Die Allianz der syrischen Opposition solle sich zu einer "Alternative zur Regierung" entwickeln, damit so ein politischer Neuanfang in Syrien unternommen werden könne.

Westerwelle soll Ahmed Muas al-Chatib zu einem "baldigen Besuch" nach Berlin eingeladen haben. Bei dem zuletzt stattgefundenen Treffen in Kairo kamen die Außenminister der EU und der sog. "Arabischen Liga" zusammen.

Am Dienstag wird man über das weitere Vorgehen im Syrien-Konflikt beraten, heißt es. Eines der Hauptthemen wird hierbei wohl die mögliche Unterstützung der syrischen Opposition sein. Bereits im Vorfeld hatten die Golf-Staaten und auch die Arabische Liga die neue "Nationale Koalition" als rechtmäßigen Vertreter des Landes anerkannt.

Am vergangenen Sonntag kam es dabei in Katar zu einer entsprechenden Einigung zur Bildung einer solchen Koalition. Die geführten Gespräche dauerten etwa eine Woche an.

Die bewaffnete Konfrontation zwischen den syrischen Behörden und den Anti-Regierungs-Kräften dauert in Syrien seit März 2011 an. Unterschiedlichen Angaben zufolge sind in dieser Zeit 20 000 bis 30 000 Menschen ums Leben gekommen.

Quelle: FTD - Bild: flickr (symbolisch)

  
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