Universität Stanford: Forscher entwickeln künstliche Haut


(C) Jo Andre Johansen, 2008, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

In angestellten Forschungsarbeiten haben nun Wissenschaftler aus den USA eine Art künstliche Haut entwickelt. Diese soll sogar bereits zwei der wichtigsten Eigenschaften haben, welche auch eine menschliche Haut kennzeichnen.

Zum einen kann diese Haut Berührungen erkennen und zum anderen kann sie wieder zusammenwachsen. Entwickelt wurde die künstliche Haut von Wissenschaftlern der US-Universität Stanford. Grundlage für diese künstliche Haut ist ein Polymer, wessen spezifische Eigenschaft die langen Molekülketten, welche durch Wasserstoffbrücken verbunden sind.

Durch diesen Zustand wird eine recht schwache Verbindung zwischen den Atomen hergestellt. Wenn nun eine Verbindung zerstört wurde, kann die sog. Wasserstoffbrücke recht schnell wieder hergestellt werden, damit das Material zusammenwächst.

Bei normaler Raumtemperatur ist das Material biegsam. Die Materialwissenschaftler um Benjamin Tee und Chao Wang konnten mit dieser erfolgreichen Testreihe also zeigen, dass es durchaus Möglichkeiten gibt, um eine Art künstliche Haut zu erschaffen. Doch wie soll diese Haut nun Berührungen empfinden können?

Die Wissenschaftler haben das so gelöst, um über eine elektrische Leitfähigkeit jene Berührungen empfindbar zu machen. Dazu fügte man dem Polymer Nickelpartikel hinzu. Die Oberflächen dieser Partikel seien sehr rau. An den herausragenden Enden bildet sich ein elektrisches Feld, wodurch der Strom einfacher durch das Material fließt. Weitere Details dazu und auch eine Demonstration der "Haut" in Videoform, erhalten Sie unter der verlinkten Quelle von KRONE.

Quelle: Krone - Bild: flickr (symbolisch für "Haut")

  
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