NSU Terror: Stahlknecht - Die Morde hätten verhindert werden können


(C) Gonzosft, 2012, Bild: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Hätte man die NSU-Killer frühzeitig stoppen können? Durchaus! Wenn man sich andere "Erfolge" anschaut, etwa die "Kofferbomber" (u.a.), scheint es geeignete Methoden zu geben, um schnell eingreifen zu können.

Der CDU-Politiker und Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht gab nun gegenüber der Mitteldeutschen-Zeitung an, dass die Morde der NSU, mit der "nötigen Sensibilität und Professionalität" bei der Justiz und auch der Polizei, hätten verhindert werden können.

Mit passenden Maßnahmen wäre es kein größeres Problem gewesen den drei Personen habhaft zu werden, etwa durch den Einsatz von Zielfahndern. Angelehnt waren diese Äußerungen auf Berichte der eigentlich "vertraulichen Zeitschrift" des deutschen Bundesamtes für Verfassungsschutz.

Diese Zeitschrift kommt mit dem Titel "BfV aktuell" daher. Nach Angaben von Stahlknecht ginge aus dieser hervor, dass die drei NSU-Mitglieder Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe bereits damals im Jahr 1998 der Staatsanwaltschaft und Polizei bekannt waren und sogar per Haftbefehl gesucht worden seien.

Etwa zwei Jahre später wurde in der gleichen BfV-Zeitschrift noch einmal auf die drei Individuen der NSU hingewiesen. Am vergangenen Montag hatte sich Holger Stahlknecht (CDU) nach einer stattgefundenen Sitzung der Parlamentarischen Kontrollkommission des Landtags in Magdeburg geäußert. Bei dieser Sitzung ging es um die Thematik zu den "Pannen" bei den angestellten Ermittlungen im Fall des Nationalsozialisten Untergrunds.

Quelle: Merkur - Bild: Wikipedia (symbolisch)

  
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