Neue Theorie beweist angeblich: Die Menschen werden immer dümmer


(C) skpy, 2009, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Die Menschen werden immer intelligenter und mit jeder Generation steigt der Intelligenzquotient, behauptete man noch Anfang des 20. Jahrhunderts. Wenn man sich in der heutigen Realität umschaut, muss man jedoch feststellen, dass die Menschen nicht unbedingt "schlauer" geworden sind.

Die Masse der Jugendlichen vergeudet ihre Zeit mit bunten Bildchen, irrationalen Sprüchen und anderem Firlefanz bei "Sozialen Netzwerken" und ähnlichen Strukturen. Und auch in anderen Bereichen, etwa der Erwachsenenwelt, ist man nur so schlau, wie man es von sich selbst annimmt.

Das auf verschiedene Eugeniker zurückgehende Konzept, das angeblich die Menschen mit jeder Generation immer schlauer werden, kann durchaus als lächerlich bezeichnet werden. Eine "dumme Gesellschaft" ist für "manche Kreise" durchaus ein sinnvoller Zustand. Man muss den Menschen nur einreden, dass sie, anhand der vorgegebenen Impulse, schlau sind.

Wenn man sich nun selbst, als Schlauer, dumm stellt, damit die Dummen-Schlauen denken, sie seien schlau, kann man jene Schlaugläubigen recht gut lenken, denn sie glauben ja wirklich, dass sie schlau sind und nur aus ihrer schlauen Gabe heraus handeln würden. Was nicht falsch sein muss, wenn man scheinbar schlau ist.

Ein Forscher aus den USA kommt nun mit gänzlich anderen "Schlauheiten" daher. Dieser behauptet genau das Gegenteil, nämlich, dass die Menschen nicht schlauer werden. Der sog. Intelligenzquotient wird heute von vielen dafür genutzt, um die eigene "Schlauheit" messen zu können. Doch ob derjenige auch wirklich schlau ist, ist eine andere Frage. Er hat vielleicht viel auswendig gelernt, was natürlich nicht von Schlauheit zeugt.

In den Auswertungen des US-Forschers kam man zu dem Ergebnis, dass der durchschnittliche Intelligenzquotient des Menschen allmählich schwindet. Die Begründung von Gerald Crabtree, von der kalifornischen Stanford University, ist folgendermaßen.

Vor einigen tausend Jahren, als die Menschen in eher kleinen Gruppen durch die Wildnis zogen, waren die intellektuellen Fähigkeiten ein entscheidender Faktor für das Überleben eines jeden Einzelnen. Doch seitdem die Menschen sich dem Ackerbau zugewandt haben und deshalb in größeren Gemeinschaften zusammenleben, sei die Intelligenz des Einzelnen weniger wichtig geworden.

Seiner Ansicht nach hängt die Intelligenz des Menschen von etwa 2000-5000 Genen ab. Auf das menschliche Gehirn würden sich diese Erbanlagen besonders anfällig auswirken, schreibt er. Seinen Vermutungen nach habe die Menschheit in den vergangenen 120 Generationen (ca. 3000 Jahre) nach und nach an Intelligenz eingebüßt.

Weitere "Punkte" zur These von Gerald Crabtree können Sie in der Quelle von N-TV nachlesen - ergänzend sollten Sie sich ggf. auch entsprechende Literatur über Eugenik zulegen, etwa über Malthus und Co.

Quelle: N-TV - Bild: flickr (symbolisch)

  
Bücherindex Bild Link

Weitere Inhalte