Wegen Fiskalklippe in den USA: Anleger weiterhin in Sorge


(C) Patrick McFall, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Nach den US-Präsidentschaftswahlen in den USA zeigte sich, dass der generelle Fokus bereits auf andere Themenfelder gelenkt wurde. Es geht um eine mögliche neue Rezession in den USA. Grund dafür ist die sogenannte "Fiskalklippe".

Können sich die Demokraten und Republikaner nicht im vorherrschenden Haushaltsstreit einigen, stehen wohl üble Zeiten für die US-Wirtschaft vor der Haustür. Die allgemeine Stimmung bei den Investoren ist eher schlecht, viele befürchten schon heute, dass ein Rückfall in die Rezession stattfinden könnte.

Dies dann, wenn sich die beiden Parteien im Kongress nicht auf einen entsprechenden Kompromiss einigen. Sollte es zu keiner Einigung kommen, droht zum Jahreswechsel Ungemach. Denn dann würden automatische Steuererhöhungen und gleichzeitig auch Einsparungen einsetzen. Diese haben einen Umfang von etwa 600 Milliarden US-Dollar.

Experten sehen, dass dadurch eine neue Krise in den USA heraufziehen würde. Nach der Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama wurde dieses Wahlergebnis nicht unbedingt gut an den Börsen aufgenommen. Am Ende der vergangenen Woche riss dabei sogar eine wichtige Unterstützungslinie im S&P. Wenn es nach den Einschätzungen von Experten geht, könnte ein weiterer Rückgang sogar eine Verkaufswelle auslösen.

Würde die Einigung im Haushaltsstreit scheitern und das 600 Milliarden US-Dollar schwere Paket "einschlagen", müsste man mit Geschäftsaufgaben, Entlassungen und anderen unappetitlichen Dingen rechnen. Eine Einigung im Haushaltsstreit sei daher dringend geboten. Weiterführende Details zur Lage, erhalten Sie im Artikel "US-Anleger schauen in den Abgrund", unter der Quelle von Handelsblatt.

Quelle: Handelsblatt - Bild: flickr(symbolisch für "USA")

  
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