Wegen Design der Bahnhofsuhr: Apple überweist Millionen in die Schweiz


(C) John Keane, 2011, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Vor einigen Wochen zeigte sich, dass die Schweizer-Bundesbahnen (SBB) wohl nicht besonders glücklich darüber waren, dass Apple sich der berühmten Bahnhofsuhr bedient hatte. Nun wurde bekannt, dass der US-Technologiekonzern Apple rund 16,6 Millionen Euro an die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) gezahlt haben soll.

Die in das Design des Betriebssystems iOS 6 eingearbeitete Bahnhofsuhr, oder vielmehr das Design dieser, kommt Apple nun recht teuer zu stehen.

Medienberichten zufolge soll es nach Bekanntwerden der Designverwendung der Schweizer-Bahnhofsuhr im Betriebssystem iOS 6 eine Beschwerde seitens der SBB an Apple gegeben haben.

Die genaue Höhe der geleisteten Geldzahlung blieb jedoch bis heute geheim. Wenn es nach Informationen des Schweizer-Tagesanzeigers geht, will man hier aus mehreren Quellen erfahren haben, dass Apple insgesamt 20 Millionen Schweizer-Franken an die SBB überwiesen hat.

Die gezahlte Summe kann also durchaus als hoch eingestuft werden. Man vermutet, dass Apple mit dieser Geldzahlung einen Gerichtsprozess verhindern wollte oder auch die rückwirkende Abänderung des Designs von iOS 6 ausschließen möchte.

Da es wohl um eine breite Urheberrechtsverletzung geht, da eine Vielzahl der iOS 6 Betriebssysteme bereits ausgeliefert wurden, kommt sicherlich aber eine solch hohe Zahlung durchaus "hin". Mittlerweile sollen auch andere Rechteinhaber (Design der Bahnhofsuhr) Anteile von der gezahlten Geldsumme gefordert haben, etwa die Moser-Baer-Gruppe. Weitere Details zur Sache, erhalten Sie im Artikel vom Tagesanzeiger.

Quelle: Tagesanzeiger - Bild: flickr (symbolisch)

  
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