Smolensker Ungereimtheiten: Vertauschte Leichen und abhanden gekommene NATO-Codes


(C) ecov ottos, 2011, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Nach den verschiedenen Ungereimtheiten zum Absturz der polnischen Präsidentenmaschine bei Smolensk (Russland), sind nun zwei weitere Leichen exhumiert worden. Dies aus dem Verdacht heraus, dass die Leichen bei der Beerdigung möglicherweise vertauscht worden sind. Zuvor führten die polnischen Behörden bereits zwei Mal eine Exhumierung durch. Sie überprüften dabei die Identität von 4 Opfern, dessen Leichen, wie es sich herausgestellt hat, in den falschen Gräbern begraben wurden.

Vor etwa 2 Wochen hatte die Zeitung "Rzeczpospolita" über mögliche Sprengstoffspuren am Wrack der abgestürzten Präsidentenmaschine berichtet. Am 6. November berichtete man u.a. im österreichischen Standard, dass ein Redakteur der polnischen Zeitung entlassen wurde, da er über angeblich "nicht belegbare" Dinge schrieb.

Seitens der polnischen Staatsanwaltschaft sagte man etwa zu den möglichen Sprengstoffspuren, dass diese auch aus alten Kontaminierungen herrühren könnten, etwa aus dem Zweiten Weltkrieg, da in Smolensk wohl derartiger Sprengstoff/Munition zur Anwendung kam. Mitte Oktober hatte ein anderer Fall "die Runde" gemacht, hier empörte man sich in Polen über veröffentlichte Bilder der Flugzeugkatastrophe von Smolensk.

Auf Mitte Mai 2010 geht zurück, dass man sich in der "Washington Times" fragte, ob an dem Absturz im russischen Smolensk nicht doch etwas "faul sein könnte", da es wohl bei der Untersuchung eher schlampig zugegangen war. Hier berichtete man auch von "abhanden gekommener NATO-Codes", welche möglicherweise in die "Hände der Russen gefallen sind".

Den Untersuchungsbericht "28 Monate nach Smolensk" können Sie hier (smolenskzespol.sejm.gov.pl/28.pdf) herunterladen. Anmerkung: Der Link / Das PDF-Dokument wird "seltsamerweise" als mögliche "gefährliche Quelle" im Browser deklariert. (Backup Scribd)

Nach verschiedenen Tests kann gesagt werden, dass die Warnung im Browser, "vor einer attackierenden Webseite", nicht logisch erscheint, zumindest wurde keine Malware/Virus/Wurm etc. gefunden. Es scheint also "eine andere Begründung" zu geben, warum diese Seite/Dokument blockiert wird (Firefox). Um das Dokument herunterzuladen, klicken Sie einfach auf "Warnung ignorieren". Der Bericht steht in polnischer Sprache zur Verfügung.

In deutscher Sprache können Sie sich unter der folgenden Quelle, im Videoformat eine durchaus zusammenfassende Sendung zur Thematik "Smolensk" anschauen. Hier geht man auch ein wenig näher auf den Bericht ein.

Video:  Der Absturz in Smolensk - Staatsstreich vor unserer Haustüre

 

Bild-Quelle: flickr (symbolisch, kein Bezug)

  
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