PwC-Auswertung: Schrumpfung der europäischen Automobilindustrie geht weiter


(C) theKCB, 2011, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Dass es der europäischen Automobilindustrie nicht besonders gut geht, hatte sich bereits in den vergangenen Monaten gezeigt. Der Schrumpfungsprozess geht dabei unaufhörlich weiter, wie aktuelle Auswertungen von PricewaterhouseCoopers zeigen.

Es geht sogar soweit, dass 15 Werke so schwach ausgelastet sind, dass die Hersteller nun überprüfen müssten, ob sich jene noch als rentabel erweisen. Nach den Auswertungen der Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers (PwC) stellte sich heraus, dass die Lage gar bedrohlich zu sein scheint.

In den Verkettungen der deutlich schwächelnden Automobilindustrie in Europa gesellt sich dabei weiteres Ungemach hinzu, denn es sind durch diesen negativen Trend auch etwa die Zulieferer betroffen. In den Auswertungen von PwC zeigte sich, dass in 15 Automobilwerken die Auslastung bei nur noch etwa 50 Prozent liegt.

Hierbei sind Werke gemeint, welche Produktionskapazitäten von über 100.000 Einheiten pro Jahr erzielen. Als untere Profitabilitätsgrenze für Automobilwerke gilt eine Auslastung um 75 Prozent.

Felix Kuhnert von PricewaterhouseCoopers sagte, dass die Überkapazitäten abgebaut werden müssten, aus diesem Grund seien Werksschließungen wohl unausweichlich. Ein wenig besser sieht die allgemeine Lage noch in Deutschland aus.

Vor allem das Premium-Segment läuft hier gut. Die deutschen Automobilwerke würden mit derzeit durchschnittlich etwa 85 Prozent Auslastung relativ gut dastehen. Weitere Hintergrundinformationen zur Lage, im Artikel "Automobilindustrie in Europa schrumpft unaufhaltsam", unter der Quelle von DWN.

Quelle: DWN - Bild: flickr (symbolisch)

  
Bücherindex Bild Link

Weitere Inhalte