Schweden: Toter Sicherheitsmann in Residenz von Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt


(C) Janwikifoto, 2010, Bild: Wikipedia (nicht portiert) (CC BY-SA 2.5)

Am vergangenen Freitag gab es einen durchaus bizarren Zwischenfall in der schwedischen Hauptstadt Stockholm. Es soll sich nämlich ein Sicherheitsmann des schwedischen Ministerpräsidenten Fredrik Reinfeldt selbst erschossen haben, so zumindest die aktuelle Vermutung.

Der Vorfall hat sich dabei in der Residenz des Ministerpräsidenten zugetragen, heißt es in Medienberichten. Bei der toten Person soll es sich um einen Sicherheitsmann handeln, der für eine Sicherheitsfirma gearbeitet hat, die u.a. für den Ministerpräsidenten zuständig war, um diesen zu bewachen.

Seitens der Behörden gab man zunächst an, dass es wohl keine Anzeichen für ein Verbrechen geben würde. Seitens der Polizei werde man jedoch ermitteln, ob es sich nicht vielleicht doch um ein Attentat gehandelt hat und die Situation derart konstruiert wurde, dass es wie ein Selbstmord aussieht, um so den Mord zu tarnen.

Nachdem man die Leiche gefunden hatte, herrschte in Stockholm Panikstimmung, die Polizei umstellte das Haus des Ministerpräsidenten. Aus Medienberichten geht hervor, dass der Mann am vergangenen Freitag um etwa 13 Uhr von einem Kollegen zunächst schwer verletzt aufgefunden worden war, nachdem er von einer Mittagspause zurückkehrte. Kurze Zeit später verstarb er jedoch.

Fredrik Reinfeldt ist seit Oktober 2006 Ministerpräsident von Schweden und gehört der Moderaten Sammlungspartei (liberal-konservativ) an. Seit 2003 ist Reinfeldt Vorsitzender dieser Partei. Im Jahr 1997 wurde Fredrik Reinfeldt der erste Präsident der „Jugend der Europäischen Volkspartei“. Mit der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft 2009 wurde er am 1. Juli 2009 turnusgemäß Vorsitzender des Europäischen Rates.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
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