Deutschland: Immer mehr Asylbewerber aus dem Balkanraum


(C) Henning Schacht, 2011, Bild: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Schon in der nahen Vergangenheit bezeichnete der deutschen Innenminister Hans-Peter Friedrich die Zahl der Asylbewerber aus dem Balkanraum als "kritisch". Die aktuellen Statistiken zeigen dabei auf, dass der Zustrom wohl deutlich angestiegen zu sein scheint und auch weiter anhält.

Aus einem aktuellen Bericht geht hervor, dass auch im vergangenen Monat Oktober die meisten Asylbewerber aus Mazedonien und auch aus Serbien ins Land strömten. Friedrich äußerte sich zu dieser Entwicklung derart, dass es so nicht weitergehen könne.

Er plädierte dabei darauf, dass eine bereits im Vorfeld thematisierte Wiedereinführung der Visapflicht in Betracht gezogen werden müsse, um so wirksam gegen den Zustrom von Personen aus dem Balkanraum vorgehen zu können. Bei der deutschen Opposition, den Grünen, hielt man davon jedoch nichts, man bezeichnete diese Forderung als "Populismus", ja, gar als "Ausgrenzung".

Die steigende Entwicklung der Asylbewerber aus dem Balkan ist dabei nicht erst im vergangenen Monat Oktober angestiegen, auch schon im September konnte ein deutlicher Anstieg verzeichnet werden. Laut dem Bericht kamen aus Mazedonien etwa 1300, aus Serbien rund 2700, aus dem Kosovo 344 und aus Herzegowina etwa 630 Personen nach Deutschland, um dort nach Asyl zu bitten.

Dies bedeutet, dass im Oktober deutlich mehr Menschen aus dieser Region nach Deutschland kamen, als etwa noch im September dieses Jahres. Im Gesamtbild stieg die Asylantragsrate um etwa 50 Prozent, im Vergleich zum Vormonat September, an. Weitere Details zum aktuellen Bericht, erhalten Sie im Artikel "Zahl der Asylbewerber steigt weiter an", unter der Quelle von Handelsblatt.

Quelle: Handelsblatt - Bild: Wikipedia (symbolisch)

  
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