Planwirtschaft: EU will Autoindustrie aus der Klemme helfen


(C) Tejvan Pettinger, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Seitens der EU will man nun der Autoindustrie unter die Arme greifen. Wegen der vorherrschenden Eurokrise sollen verschiedene Automobilhersteller mit entsprechenden Maßnahmen versorgt werden, heißt es in aktuellen Medienberichten. Dadurch wolle man etwa Arbeitsplätze sichern und auch Werksschließungen verhindern.

Der EU-Industriekommissar Antonio Tajani hat dafür am vergangenen Donnerstag ein entsprechendes Maßnahmenpaket angekündigt. Wie das ganze finanziert werden soll, ließ Tajani jedoch nicht direkt durchblicken. Es sollen wohl Gelder für die Entwicklung der europäischen Autoindustrie aus dem Forschungsbudget der EU abgezweigt werden.

Hierbei sei wohl eine Verdoppelung von eine auf zwei Milliarden Euro vorgesehen. Ob dies umgesetzt werden kann, ist aus der heutigen Sicht heraus noch unklar. Antonio Tajani sagte aber, dass man bis zum Sommer 2013 einen einheitlichen Standard für Elektrofahrzeuge in der EU etablieren wolle.

Die sogenannten Elektroautos gelten als "Zukunftsmarkt". Die Europäische Union will diese "Grüne Technologie" mit Nachdruck in der Gesellschaft etablieren. Die Menschen sollen durch verschiedene Maßnahmen künftig in die "neue Technologie" einsteigen. Wegen der Eurokrise und der sich weiter abkühlenden Weltkonjunktur mussten europäische Autobauer in den vergangenen Monaten teils erhebliche Absatzverluste einstecken.

Zuvor gab es bereits staatliche Maßnahmen, z.B. in Deutschland, um die Autoindustrie zu "stützen", hierbei wurde etwa die "Abwrackprämie" eingeführt. Weitere Informationen zur Thematik, auch zu den Äußerungen bezgl. „Klimawandel und Elektroautos“, erhalten Sie im Artikel "Brüssel will Autoindustrie helfen", unter der Quelle vom Handelsblatt.

Quelle: Handelsblatt - Bild: flickr (symbolisch)

  
Bücherindex Bild Link

Weitere Inhalte