EU: BIP-Prognose für 2013 deutlich nach unten korrigiert


(C) justusbluemer, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Die Korrekturen zur Wirtschaftseinschätzung für die Europäische Union haben in der Vergangenheit deutlich zugenommen. Die meist zu optimistischen Werte, welche zuvor "prognostiziert" wurden, müssen in einer späteren Korrektur nach unten korrigiert werden, da diese Ziele nicht einhaltbar sind.

Nun wurde ein weiteres Mal eine Korrektur zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Eurozone vollzogen. Vor etwa sechs Monaten hieß es noch von "Experten" der Europäischen Union, dass man für 2013 mit einem Wirtschaftswachstum von 1,0 Prozent rechnet. Diese utopische Annahme, reiht sich in die allgemeinen Utopien der EU ein.

Die Korrektur lautet nun, dass das Wirtschaftswachstum in der Europäischen Union nicht 1,0 Prozent, sondern nur noch 0,1 Prozent für 2013 betragen wird. Im laufenden Jahr soll das BIP der Eurozone gar um 0,4 Prozent sinken.

Schon heute prognostiziert man jedoch für das Jahr 2014 voraus. Hier heißt die aktuelle Einschätzung, dass es ab 2014 "langsam bergauf" gehen würde. Man rechnet zu jenem Zeitpunkt mit einem BIP-Zuwachs von 1,4 Prozent. Mit Korrekturen ist zu rechnen.

Seitens des durchaus immer-optimistischen EU-Kommissars für Wirtschaft, Olli Rehn, sprach man von einer "allmählichen" Verbesserung der Wirtschaftslage in Europa, ab dem nächsten Jahr. Mit Blick auf Griechenland, wird das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um etwa 6 Prozent schrumpfen, in 2013 um 4,2 Prozent - zumindest nach aktueller "Prognose". Für Spanien sehe man ein Haushaltsdefizit über 6 Prozent in den Jahren 2012, 2013 und auch 2014.

Quelle: DWN - Bild: flickr (symbolisch für "EU")

  
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