Neuer Sturm: New York könnte erneut ins Visier genommen werden


(C) Roman Iakoubtchik, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Kaum ist der eine Sturm gegangen, kündigt sich schon ein weiterer an. Nachdem der Hurrikan Sandy an der Ostküste der USA gewütet hat, schlug eine Kältewelle ein. Mancherorts sieht es aus wie nach einem Krieg. Medienberichten zufolge könnte der jetzt herannahende Sturm für weitere Evakuierungsmaßnahmen sorgen.

Nach aktuellen Berechnungen erwartet man den Sturm am Mittwoch. In "normalen" Situationen würde ein solcher Sturm eher ungefährlich sein, doch die vorherrschende Situation an der US-Ostküste ist nicht normal, daher könnte der prognostizierte Sturm für gefährliche Situationen sorgen, sagte der Gouverneur des US-Bundesstaates, Andrew Cuomo.

Möglich seien erneute Überschwemmungen und auch weitere Sturmschäden, heißt es. Im Zuge des Sturms könnten außerdem, neben teils heftigen Regenfällen, auch starke Schneefälle eintreten, so die aktuellen Einschätzungen der US-Wetterbehörde. Nach dem derzeitigen Gesamtschadensbild wurden vor allem New Jersey und New York am stärksten durch den Sturm Sandy getroffen.

Insgesamt wurden durch Sandy 15 US-Bundesstaaten getroffen. Mindestens 109 Tote seien durch direkte Folgen von Sandy ausgemacht worden. Der aktuell eingeschätzte Schaden an der US-Ostküste wird mit etwa 50 Milliarden US-Dollar angegeben.

Aber nicht nur in den USA wütete der Sturm, auch etwa in Haiti zeichnete Sandy ein Bild der Verwüstung. Hier wurde mittlerweile der Notstand, wegen Nahrungsmittelknappheit, ausgerufen. Wie sich der neu angekündigte Sturm auswirken wird, muss abgewartet werden.

Quelle: Focus - Bild: flickr (symbolisch)

  
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